Antifa Kritik & Klassenkampf - Frankfurt am Main http://akkffm.blogsport.de Thu, 27 Jun 2019 15:06:35 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Felix Riedel: Antiökologie – ein spätkapitalistisches Syndrom http://akkffm.blogsport.de/2019/06/27/felix-riedel-antioekologie-ein-spaetkapitalistisches-syndrom/ http://akkffm.blogsport.de/2019/06/27/felix-riedel-antioekologie-ein-spaetkapitalistisches-syndrom/#comments Thu, 27 Jun 2019 14:53:52 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/06/27/felix-riedel-antioekologie-ein-spaetkapitalistisches-syndrom/ Bild Felix Riedel groÃ�

Vortrag und Diskussion über Klimawandelleugnung und Antiökologie als spätkapitalistisches Syndrom am 3. Juli um 18.30 Uhr im Café KoZ.

Die kapitalistische Produktionsweise basiert auf zwei Quellen: die Ausbeutung der Arbeiter und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. In einem zum Wachstum verdammten System muss daher eine von beiden Quellen stärker ausgebeutet werden, wenn die der anderen Quelle Schranken erfährt. Der Fortschritt des Wohlstandes der Arbeiterschaft in den Industriestaaten basierte auf der beispiellosen Ausbeutung von natürlichen Ressourcen: Walfang, Holzkohle, später Braun- und Steinkohle, Reduktion von Fischbeständen, Urwäldern und letztlich Zerstörung der klimatischen Stabilität.

Unter dem Druck von ArbeiterInnen wurden Teile der Umweltbelastung technologisch gelöst, indem Filter und Verbrennungstechnik die Arbeits- und Lebensbedingungen im Westen wieder angenehmer machten. Das weckte die Suggestion einer ewigen technologischen Lösbarkeit. Tatsächlich aber wurde der Raubbau kaschiert und verlagert. Einen globalen Rückgang der Belastung von Natur gab es nie. Der „London peasoup fog“ ereilte nunmehr Peking, statt Walfett werden Torfwälder in Indonesien verbrannt. Und trotz aller Filtertechnik gelingt es nicht, den globalen CO2-Ausstoß zu senken. Eine Verdoppelung von Weltwirtschaftsleistung bei gleichzeitiger Halbierung oder sogar Nullierung des CO2-Ausstoßes ist schlicht unmöglich.

Mehr denn je ist die Umstellung auf Planwirtschaft gefragt und weniger denn je ist sie erwartbar. Die anstehende Katastrophe weckt das Bedürfnis nach bürgerlicher Ideologie: Leugnung, Schuldprojektion und Fatalismus sollen verdrängen, was an rationalen Antworten entsteht in den Klimastreiks von Kindern, in den vermeintlich hilflosen Rebellionen, in den privaten Lösungen.
Rackets aus Lobbyisten, Rechtspopulisten und Agitatoren übertreffen sich in der Ausbeutung intellektueller Ressourcen für diesen ideologischen Krieg, der letztlich die Besitzstandswahrung bis zuletzt aufrechterhalten soll. Die Fälschungen haben vor allem die Funktion des Astroturfing: künstliche Suggestionen von breiter Anhängerschaft und dadurch gesellschaftlicher Relevanz. Erstes Ziel der Antiökologie ist der Angriff auf klar erkennbare Gruppen, die das Prinzip der Ökologie vertreten: Die Grünen wurden von CDU/CSU, AFD und FDP als Hauptgegner gewählt und mit Propaganda überzogen, die häufig auf nationalsozialistische Bilder und Motive zurückgreift.

Tatsächlich ist Wissenschaft trotz lobbygesteuerter Gegenstudien einhelliger denn je, was die zentralen Probleme angeht: Artensterben, CO2-Gehalt, Folgenkalkulationen. Ist es unmöglich, die Katastrophe zu verhindern, die längst als Artensterben stattfindet, so steigt doch der Druck, in den kommenden zwanzig Jahren das Schlimmste im Jahr 2100 zu verhindern, also irgend unter drei Grad zu bleiben, und wenn das fehlschlägt, wenigstens die vier und die fünf nicht zu erreichen.

Der Vortrag erläutert an Beispielen die Strategien bürgerlicher Ideologien über Ökologie und Klimawandel und verweist auf die autoritären Konsequenzen, die bürgerliche Gesellschaft daraus zieht.

Felix Riedel (Dr. phil.) ist promovierter Ethnologe und freiberuflich in der politischen Bildung tätig. Er führt das Blog www.nichtidentisches.de und publiziert als freier Autor (www.felixriedel.net).

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Workers Club: Nächstes Treffen 17.07.2019 um 19 Uhr http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/workers-club-naechstes-treffen-19-06-2019-um-19-uhr/ http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/workers-club-naechstes-treffen-19-06-2019-um-19-uhr/#comments Wed, 29 May 2019 14:44:36 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/workers-club-naechstes-treffen-19-06-2019-um-19-uhr/ Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am am 17.07. um 19 Uhr ins Centro, in Rödelheim ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

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Fridays for Future – Streikcafé am 04.06. http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/fridays-for-future-streikcafe-am-04-06/ http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/fridays-for-future-streikcafe-am-04-06/#comments Wed, 29 May 2019 14:19:36 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/fridays-for-future-streikcafe-am-04-06/

Fridays For Future Streikbar am Dienstag, 4. Juni im K1 im Studierendenhaus.

Wie geht es weiter mit Fridays for Future?

Was hat die Bewegung bisher erreicht?

Gibt es Kritikpunkte an der Bewegung?

Welche Ideen und Wünsche gibt es in und an Fridays for Future?

Und was bedeutet kritische Klimapolitik, die über die Ablehnung des Coffee-to-go-Bechers hinausgeht?

Fragen über Fragen: Deswegen möchten wir euch, Studierende, Arbeitende, Schüler*innen und alle Interessierte am Dienstag, 4.6., ins K1 im Studierendenhaus auf dem Bockenheimer Campus zum Streikcafé einladen. Alle sind willkommen, sich einzubringen. Wir wollen außerdem zusammen über das Einberufen einer Vollversammlung beraten und die Idee des Streikcafés weiter planen und ausbauen.

Es wird ein kleines Buffet geben sowie Getränke gegen eine kleine Spende. Wir freuen uns über alle Essensbeiträge für das Buffet oder für die Getränkekiste.

Das Streikcafé könnte ein Ort sein, an dem der Schüler*innenstreik sich mit anderen vernetzen und zusammentun kann. Die Umweltzerstörung betrifft uns alle.

Parallel wird es im KoZ eine Veranstaltungsreihe zu inhaltlichen Themen rund um Fridays for Future und Klimawandel geben. Termine werden hier bekanntgegeben!

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Klimaschutz und Klassenkampf? – Podiumsdiskussion am 11.06. http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/klimaschutz-und-klassenkampf-podiumsdiskussion-am-11-06/ http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/klimaschutz-und-klassenkampf-podiumsdiskussion-am-11-06/#comments Wed, 29 May 2019 08:43:12 +0000 Administrator Allgemein Termine http://akkffm.blogsport.de/2019/05/29/klimaschutz-und-klassenkampf-podiumsdiskussion-am-11-06/

Podiumsdiskussion zu und mit Fridays for Future im Café KoZ am Dienstag, 11. Juni um 18.30 Uhr.

Der Klimawandel fehlt entweder völlig auf der Agenda sozialrevolutionärer Kräfte oder er findet sich weit hinten unter „was uns sonst so nervt“.
Dabei ist unbestreitbar, dass es der Kapitalismus ist, der unseren Planeten und uns zerschindet. Der Kapitalismus lebt von Wachstum, sein Zweck ist Profit.
Die kostenlose Natur ist eine seiner Voraussetzungen. Ihr Wert wird dennoch nicht anerkannt bzw. fällt aus der Wertlogik. Doch klar ist: Wer eine rationale Nutzung aller Ressourcen anstrebt, muss ihre irrationale Ausnutzung beenden und also den Kapitalismus abschaffen.
Fridays for Future wird häufig vorgeworfen, dass diese Betrachtung des Klimaschutzes fehle, Das stimmt so nicht.
In der medialen Öffentlichkeit, als Projektionsfläche von Kritik wie als positiver Bezug sind vor allem Greta Thunberg und einige andere Gesichter präsent, die jedoch keineswegs repräsentativ für alle Teile dieser Bewegung sind.

Wir haben einige Schüler*innen von Fridays for Future auf ein Podium eingeladen, um mit uns und euch darüber zu diskutieren: Was ist eigentlich FFF? Was charakterisiert diese Bewegung, die sich hauptsächlich über WhatsApp organisiert? Diesen und weiteren Fragen stellen wir uns mit euch bei einer Podiumsdiskussion im Café KoZ am Dienstag, 11. Juni um 18.30 Uhr.

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Workers Club: Nächstes Treffen 15.5.2019 um 19 Uhr http://akkffm.blogsport.de/2019/05/02/workers-club-naechstes-treffen-15-5-2019-um-19-uhr/ http://akkffm.blogsport.de/2019/05/02/workers-club-naechstes-treffen-15-5-2019-um-19-uhr/#comments Thu, 02 May 2019 21:22:52 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/05/02/workers-club-naechstes-treffen-15-5-2019-um-19-uhr/ Der Worker’s Club geht in die nächste Runde

WC mai 2019 2

Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am am 15.05. um 19 Uhr ins Centro, in Rödelheim ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

In den letzten Treffen haben wir uns über Arbeitsverhältnisse im Sozialen Bereich ausgetauscht und dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer konkreten Erfahrungen und Probleme kennengelernt sowie gemeinsam Möglichkeiten praktischer Solidarität ausgelotet. Ebenfalls haben wir über Perspektiven und Grenzen linker Betriebsratsarbeit diskutiert und sind damit einhergehend der Frage nach der Möglichkeit von Arbeitskämpfen bei sozialen Trägern nachgegangen.
Ebenfalls sind wir der Frage nach den Arbeitsbedingungen anhand der Kritik der politischen Ökonomie des öffentlichen Sektors nachgegangen.

Bei unserem nächsten Treffen wollen wir versuchen unsere bisherigen Erfahrungen und Diskussionen der letzten Male zusammenzutragen und zu reflektieren. Dabei werden wir der Frage nachgehen wie wir aus dem bisherigen Diskutierten, Impulse zum weiteren Gestalten des Workers‘ Clubs gewinnen, sowie Ansätze praktischer Solidarität erarbeiten können. Dies wollen wir auf der Grundlage einiger Thesen zur Funktion wie den Möglichkeiten des Workers‘ Club diskutieren.

Wie bei allen Treffen gilt dabei, dass der Soziale Bereich nur ein Arbeitsfeld von vielen darstellt, die es in Bezug auf ihren Zusammenhang mit der Totalität kapitalistischer Verhältnisse zu analysieren gilt und innerhalb derer es sich zu kämpfen lohnt. Daher ist es auch kein Problem, wenn ihr selbst nicht im Sozialen Bereich arbeitet (oder zur Zeit vielleicht überhaupt nicht am Lohnarbeiten seit) – wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt und eure Erfahrungen in die Diskussion mit einbringt! Denn der Worker‘s Club soll vor allem ein Forum bieten den alltäglich zu erleidenden Ohnmachtserfahrungen im Lohnarbeitskontext durch die gemeinsame Diskussion und mit einem solidarischen Umgang etwas entgegenzusetzen.

Wenn ihr bei den letzten Treffen nicht dabei sein konntet, ist das natürlich schade, aber keinesfalls ein Hindernis, jetzt noch einzusteigen. Die Treffen werden immer so gestaltet, dass alle immer teilnehmen können.

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Über deutsche „Gelbwesten“, Klassenkampf und (Anti-)Faschismus http://akkffm.blogsport.de/2019/04/17/ueber-deutsche-gelbwesten-klassenkampf-und-anti-faschismus/ http://akkffm.blogsport.de/2019/04/17/ueber-deutsche-gelbwesten-klassenkampf-und-anti-faschismus/#comments Wed, 17 Apr 2019 16:10:31 +0000 Administrator Allgemein Antifa/Antira Arbeitskampf http://akkffm.blogsport.de/2019/04/17/ueber-deutsche-gelbwesten-klassenkampf-und-anti-faschismus/

Warum deutsche „Gelbwesten“ bislang vor allem deutsch sind und mit einer „sozialen Bewegung“ nicht viel gemein haben: Unsere Antwort auf den vorangegangenen Aufruf von einigen Linken, sich bei den Wiesbadener „Gelbwesten“ zu beteiligen ist kürzlich im re:volt magazine erschienen:
https://revoltmag.org/articles/unkenrufe-von-der-klassenfront/

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Workers‘ Club: Nächstes Treffen am 17. April um 19 Uhr http://akkffm.blogsport.de/2019/03/29/workers-club-naechstes-treffen-am-17-april-um-19-uhr/ http://akkffm.blogsport.de/2019/03/29/workers-club-naechstes-treffen-am-17-april-um-19-uhr/#comments Fri, 29 Mar 2019 16:55:07 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/03/29/workers-club-naechstes-treffen-am-17-april-um-19-uhr/ Der Worker’s Club geht in die nächste Runde

Workers\' Club 17.04.

Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am am 17.04. um 19 Uhr ins Centro, in Rödelheim ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

In den letzten Treffen haben wir uns über Arbeitsverhältnisse im Sozialen Bereich ausgetauscht und dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer konkreten Erfahrungen und Probleme kennengelernt sowie gemeinsam Möglichkeiten praktischer Solidarität ausgelotet. Ebenfalls haben wir über Perspektiven und Grenzen linker Betriebsratsarbeit diskutiert und sind damit einhergehend der Frage nach der Möglichkeit von Arbeitskämpfen bei sozialen Trägern nachgegangen.
Ebenfalls sind wir der Frage nach den Arbeitsbedingungen anhand der Kritik der politischen Ökonomie des öffentlichen Sektors nachgegangen.

Bei unserem nächsten Treffen wollen wir versuchen unsere bisherigen Erfahrungen und Diskussionen der letzten Male zusammenzutragen und zu reflektieren. Dabei werden wir der Frage nachgehen wie wir aus dem bisherigen Diskutierten, Impulse zum weiteren Gestalten des Workers‘ Clubs gewinnen, sowie Ansätze praktischer Solidarität erarbeiten können. Dies wollen wir auf der Grundlage einiger Thesen zur Funktion wie den Möglichkeiten des Workers‘ Club diskutieren.

Wie bei allen Treffen gilt dabei, dass der Soziale Bereich nur ein Arbeitsfeld von vielen darstellt, die es in Bezug auf ihren Zusammenhang mit der Totalität kapitalistischer Verhältnisse zu analysieren gilt und innerhalb derer es sich zu kämpfen lohnt. Daher ist es auch kein Problem, wenn ihr selbst nicht im Sozialen Bereich arbeitet (oder zur Zeit vielleicht überhaupt nicht am Lohnarbeiten seit) – wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt und eure Erfahrungen in die Diskussion mit einbringt! Denn der Worker‘s Club soll vor allem ein Forum bieten den alltäglich zu erleidenden Ohnmachtserfahrungen im Lohnarbeitskontext durch die gemeinsame Diskussion und mit einem solidarischen Umgang etwas entgegenzusetzen.

Wenn ihr bei den letzten Treffen nicht dabei sein konntet, ist das natürlich schade, aber keinesfalls ein Hindernis, jetzt noch einzusteigen. Die Treffen werden immer so gestaltet, dass alle immer teilnehmen können.

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Worker’s Club: Nächstes Treffen am 20. März um 19 Uhr http://akkffm.blogsport.de/2019/03/07/workers-club-naechstes-treffen-am-20-maerz-um-19-uhr/ http://akkffm.blogsport.de/2019/03/07/workers-club-naechstes-treffen-am-20-maerz-um-19-uhr/#comments Thu, 07 Mar 2019 20:47:44 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/03/07/workers-club-naechstes-treffen-am-20-maerz-um-19-uhr/ Der Worker’s Club geht in die nächste Runde

Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am 20.03 um 19 Uhr ins Centro, in Rödelheim ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

In den letzten Treffen haben wir uns über Arbeitsverhältnisse im Sozialen Bereich ausgetauscht und dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer konkreten Erfahrungen und Probleme kennengelernt sowie gemeinsam Möglichkeiten praktischer Solidarität ausgelotet. Ebenfalls haben wir über Perspektiven und Grenzen linker Betriebsratsarbeit diskutiert und sind damit einhergehend der Frage nach der Möglichkeit von Arbeitskämpfen bei sozialen Trägern nachgegangen.

Beim nächsten Treffen wollen wir uns mit den Arbeitsbedingungen im öffentlichen Sektor beschäftigen. Dazu wird es einen Input zur Kritik der politischen Ökonomie des öffentlichen Sektors geben. Auch und gerade im öffentlichen Sektor wird gesellschaftlich notwendige Arbeit, Arbeit für andere, geleistet. Diese Notwendigkeit lässt sich jedoch nicht am Kriterium der Profitabilität bemessen. Deswegen wollen wir uns gemeinsam fragen, was der öffentliche Sektor ist und welche Probleme in der Arbeit hier auftreten. Inwiefern machen wir in unserem Arbeitsalltag Ausbeutungs- und Widerspruchserfahrungen? Welches gesellschaftsverändernde Potenzial birgt die Kritik an den alltäglichen Problemen? Zuletzt: Was müsste sich ändern, damit diese nicht mehr auftreten?

Wie bei allen Treffen gilt dabei, dass der Soziale Bereich nur ein Arbeitsfeld von vielen darstellt, die es in Bezug auf ihren Zusammenhang mit der Totalität kapitalistischer Verhältnisse zu analysieren gilt und innerhalb derer es sich zu kämpfen lohnt. Daher ist es auch kein Problem, wenn ihr selbst nicht im Sozialen Bereich arbeitet (oder zur Zeit vielleicht überhaupt nicht am Lohnarbeiten seit) – wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt und eure Erfahrungen in die Diskussion mit einbringt! Denn der Worker‘s Club soll vor allem ein Forum bieten den alltäglich zu erleidenden Ohnmachtserfahrungen im Lohnarbeitskontext durch die gemeinsame Diskussion und mit einem solidarischen Umgang etwas entgegenzusetzen.

Wenn ihr bei den letzten Treffen nicht dabei sein konntet, ist das natürlich schade, aber keinesfalls ein Hindernis, jetzt noch einzusteigen. Die Treffen werden immer so gestaltet, dass alle immer teilnehmen können!

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Positionierung für ein solidarisches, feministisches Miteinander im bundesweiten Frauen*streikbündnis und gegen jeden Antisemitismus http://akkffm.blogsport.de/2019/03/06/positionierung-fuer-ein-solidarisches-feministisches-miteinander-im-bundesweiten-frauenstreikbuendnis-und-gegen-jeden-antisemitismus/ http://akkffm.blogsport.de/2019/03/06/positionierung-fuer-ein-solidarisches-feministisches-miteinander-im-bundesweiten-frauenstreikbuendnis-und-gegen-jeden-antisemitismus/#comments Wed, 06 Mar 2019 17:18:14 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/03/06/positionierung-fuer-ein-solidarisches-feministisches-miteinander-im-bundesweiten-frauenstreikbuendnis-und-gegen-jeden-antisemitismus/ Positionierung für ein solidarisches, feministisches Miteinander im bundesweiten Frauen*streikbündnis und gegen jeden Antisemitismus

Auch für einzelne Personen des Frauen*streikbündnis Frankfurt hat die im bundesweiten Frauen*streikbündnis seit Göttingen aufgekommene Auseinandersetzung um Antisemitismus und Antizionismus eine zentrale Bedeutung für die künftige gemeinsame Zusammenarbeit.

Da Antisemitismus und Antizionismus noch immer tagtäglich in der Gesellschaft anzutreffen ist, wollen wir uns, als im Frankfurter Frauen*streikbündnis engagierte Frauen*, gegen jede Form von Antisemitismus und Antizionismus aussprechen.Das bedeutet konkret, dass wir Sprecher*innen, die sich antisemitischer und antizionistischer Positionierungen und Sprache bedienen, hierfür keine öffentliche Plattform im Rahmen des Bündnisses bieten wollen.

Unter Antisemitismus fällt für uns unter anderem:

-Die Aberkennung des Existenzrechts Israels und dessen Recht auf Selbstverteidigung.-Historische Vergleiche der israelischen Politik gegenüber Palästinenser*innen mit der Judenverfolgung im NS-Regime.

-Die Beurteilung der israelischen Politik mit einem Doppelstandard: Man verurteilt bestimmte politische Maßnahmen in Israel, jedoch in anderen Ländern – insbesondere des Nahen und Mittleren Ostens – nicht.

-Die Übertragung antisemitischer Stereotype auf den israelischen Staat. Israel wird so zum „kollektiven Juden“ gemacht. Eigenschaften, die normalerweise der Abwertung von Jüd*innen dienen, werden auf Israel projiziert und zu dessen Abwertung und politischer Isolierung verwendet.

-Die Verantwortlichmachung von Jüd*innen für die Politik Israels. Die Kritik an der Politik Israels wird damit zur Rechtfertigung der generellen Ablehnung von Jüd*innen instrumentalisiert.

Wir, als am Frauen*streikbündnis Frankfurt Beteiligte rufen daher dazu auf, sich gegen jede Art von menschenfeindlichen Äußerungen und Handlungen in diesem Kontext stark zu machen und für ein solidarisches, feministisches Miteinander im Bündniskontext einzutreten.Zudem erachten wir es für eine Fortführung der bundesweiten Kooperation und Zusammenarbeit für essenziell, den seit dem bundesweiten Treffen in Göttingen existierenden Konflikt im Laufe des Jahres 2019 systematisch aufzuarbeiten und zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu kommen, dass der Frauen*streik künftig keine Bühne für antisemitische und antizionistische Positionierungen darstellt.Verfasst von Teilen des Frauen*streikbündnis Frankfurt

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Aufruf zum Frauen*Streik-, Protest- und Aktionstag in Frankfurt am 8. März 2019! http://akkffm.blogsport.de/2019/02/28/aufruf-zum-frauenstreik-protest-und-aktionstag-in-frankfurt-am-8-maerz-2019/ http://akkffm.blogsport.de/2019/02/28/aufruf-zum-frauenstreik-protest-und-aktionstag-in-frankfurt-am-8-maerz-2019/#comments Thu, 28 Feb 2019 21:25:35 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/02/28/aufruf-zum-frauenstreik-protest-und-aktionstag-in-frankfurt-am-8-maerz-2019/ Klassenkampf heißt Frauen*streik!
Daher: Kommt am 08. März um 15:30 Uhr zur Frauen*streik Demo! Start: Kaisersack.

Der Aufruf des Frauen*streik-Bündnisses Frankfurt:

Wenn wir streiken, steht die Welt still.

Am 8. März ist Internationaler Frauen*kampftag. Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen wir für unsere Rechte und ihre Verwirklichung. Auf der ganzen Welt stehen Frauen* auf, organisieren sich und kämpfen für ein solidarisches und selbstbestimmtes Leben ohne Ausbeutung, Diskriminierung, Gewalt, Sexismus und Unterdrückung. Sie stehen auf gegen rechte und faschistische Regierungen und Parteien mit ihrer Frauen*verachtung, gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und gegen Kriege um Macht- und Einflussgebiete, die unzählige Menschen zur Flucht zwingen.

Mit Streiks und Massendemonstrationen legten Frauen* in Spanien und Lateinamerika am 8. März 2018 das öffentliche und private Leben lahm. Diesen Weg finden wir richtig. Gründe zum Streiken haben wir genug!

Wir werden tagtäglich mit diskriminierendem Verhalten, verletzenden Witzen, Kommentaren, verbalen und physischen Übergriffen, körperlicher und psychischer Gewalt, im privaten und öffentlichen Leben, angegriffen, verletzt und klein gemacht. Bestehen wir auf unserem Recht auf körperliche Selbstbestimmung, werden wir bevormundet und kriminalisiert. Unser aller demokratischen Rechte auf Selbstbestimmung und Teilhabe werden immer mehr eingeschränkt. Besonders geflüchtete und illegalisierte Frauen* erleben tagtäglich Repression, wenn sie sich für ihre Selbstbestimmung und ihre Rechte einsetzen. Viele von ihnen leben in Rechtlosigkeit und in der ständigen Angst vor Abschiebung. Frauen*rechte werden instrumentalisiert, um rassistische Hetze zu betreiben und das Recht auf Asyl und Flucht gänzlich auszuhebeln.

Unsere Arbeit wird geringgeschätzt oder oft gar nicht erst als solche angesehen. Frauen* verdienen in Deutschland im Schnitt 22% weniger als Männer. Viele von uns können davon nicht eigenständig leben und im Alter kommen wir mit unserer Rente kaum oder gar nicht über die Runden. Das ist der „Dank“ dafür, dass wir zu Hause unzählige unbezahlte Stunden an Erziehungs-, Haushalts- und Pflegearbeit leisten. Frauen* leisten jeden Tag zusätzlich das 1,6 fache an unbezahlter Sorgearbeit. Manche von uns tun dies zusätzlich schlecht bezahlt im Zuhause anderer. Für Partner*innen, Angehörige, Freund*innen und Kolleg*innen leisten wir oft emotionale Unterstützung. So verschieden wir sind, es ist die kapitalistische Gesellschaft, die unsere unterbezahlte Arbeit im Betrieb und unsere unbezahlte Arbeit zu Hause braucht und von ihr profitiert. Ob wir mit dem Kugelschreiber, dem Schraubenschlüssel, dem Computer oder dem Besen in der Hand arbeiten, ob wir dafür einen Lohn bekommen oder nicht, ob wir erwerbslos sind oder noch in der Ausbildung, egal wo wir geboren sind, egal welchen Pass oder Aufenthaltsstatus wir haben – weil wir unsere Lage nicht mehr klaglos und selbstverständlich hinnehmen, schließen wir uns zusammen und entwickeln gemeinsam unsere Stärke! Wir sagen laut und entschlossen: Schluss mit der Ausbeutung von Frauen*!

Es reicht! Lasst uns am 8. März zusammen aktiv werden, streiken, protestieren und auf die Straße gehen – mit unseren vielfältigen Anliegen und Aktivitäten! Machen wir unseren Protest, unsere Forderungen und unsere Vorstellungen von einer geschlechtergerechten und solidarischen Gesellschaft jenseits von Patriarchat und Kapitalismus sicht- und erfahrbar!

* Das Sternchen soll verdeutlichen, dass es sich bei Geschlecht um ein Spektrum vielfältigster Geschlechtsidentitäten, Körperlichkeiten und Ausdrucksweisen handelt. Wenn also von »Frauen*« die Rede ist, sind nicht nur cis-Frauen gemeint, also Frauen, bei denen Geschlechtsidentität und bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht übereinstimmen. Das Sternchen dient der Inklusion diverser Geschlechtsidentitäten, welche jedoch als »Frauen« behandelt werden.

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