Antifa Kritik & Klassenkampf - Frankfurt am Main http://akkffm.blogsport.de Wed, 17 Apr 2019 16:12:14 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Über deutsche „Gelbwesten“, Klassenkampf und (Anti-)Faschismus http://akkffm.blogsport.de/2019/04/17/ueber-deutsche-gelbwesten-klassenkampf-und-anti-faschismus/ http://akkffm.blogsport.de/2019/04/17/ueber-deutsche-gelbwesten-klassenkampf-und-anti-faschismus/#comments Wed, 17 Apr 2019 16:10:31 +0000 Administrator Allgemein Antifa/Antira Arbeitskampf http://akkffm.blogsport.de/2019/04/17/ueber-deutsche-gelbwesten-klassenkampf-und-anti-faschismus/ Warum deutsche „Gelbwesten“ bislang vor allem deutsch sind und mit einer „sozialen Bewegung“ nicht viel gemein haben: Unsere Antwort auf den vorangegangenen Aufruf von einigen Linken, sich bei den Wiesbadener „Gelbwesten“ zu beteiligen ist kürzlich im re:volt magazine erschienen:
https://revoltmag.org/articles/unkenrufe-von-der-klassenfront/

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/04/17/ueber-deutsche-gelbwesten-klassenkampf-und-anti-faschismus/feed/
Workers‘ Club: Nächstes Treffen am 17. April um 19 Uhr http://akkffm.blogsport.de/2019/03/29/workers-club-naechstes-treffen-am-17-april-um-19-uhr/ http://akkffm.blogsport.de/2019/03/29/workers-club-naechstes-treffen-am-17-april-um-19-uhr/#comments Fri, 29 Mar 2019 16:55:07 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/03/29/workers-club-naechstes-treffen-am-17-april-um-19-uhr/ Der Worker’s Club geht in die nächste Runde

Workers\' Club 17.04.

Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am am 17.04. um 19 Uhr ins Centro, in Rödelheim ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

In den letzten Treffen haben wir uns über Arbeitsverhältnisse im Sozialen Bereich ausgetauscht und dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer konkreten Erfahrungen und Probleme kennengelernt sowie gemeinsam Möglichkeiten praktischer Solidarität ausgelotet. Ebenfalls haben wir über Perspektiven und Grenzen linker Betriebsratsarbeit diskutiert und sind damit einhergehend der Frage nach der Möglichkeit von Arbeitskämpfen bei sozialen Trägern nachgegangen.
Ebenfalls sind wir der Frage nach den Arbeitsbedingungen anhand der Kritik der politischen Ökonomie des öffentlichen Sektors nachgegangen.

Bei unserem nächsten Treffen wollen wir versuchen unsere bisherigen Erfahrungen und Diskussionen der letzten Male zusammenzutragen und zu reflektieren. Dabei werden wir der Frage nachgehen wie wir aus dem bisherigen Diskutierten, Impulse zum weiteren Gestalten des Workers‘ Clubs gewinnen, sowie Ansätze praktischer Solidarität erarbeiten können. Dies wollen wir auf der Grundlage einiger Thesen zur Funktion wie den Möglichkeiten des Workers‘ Club diskutieren.

Wie bei allen Treffen gilt dabei, dass der Soziale Bereich nur ein Arbeitsfeld von vielen darstellt, die es in Bezug auf ihren Zusammenhang mit der Totalität kapitalistischer Verhältnisse zu analysieren gilt und innerhalb derer es sich zu kämpfen lohnt. Daher ist es auch kein Problem, wenn ihr selbst nicht im Sozialen Bereich arbeitet (oder zur Zeit vielleicht überhaupt nicht am Lohnarbeiten seit) – wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt und eure Erfahrungen in die Diskussion mit einbringt! Denn der Worker‘s Club soll vor allem ein Forum bieten den alltäglich zu erleidenden Ohnmachtserfahrungen im Lohnarbeitskontext durch die gemeinsame Diskussion und mit einem solidarischen Umgang etwas entgegenzusetzen.

Wenn ihr bei den letzten Treffen nicht dabei sein konntet, ist das natürlich schade, aber keinesfalls ein Hindernis, jetzt noch einzusteigen. Die Treffen werden immer so gestaltet, dass alle immer teilnehmen können.

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/03/29/workers-club-naechstes-treffen-am-17-april-um-19-uhr/feed/
Worker’s Club: Nächstes Treffen am 20. März um 19 Uhr http://akkffm.blogsport.de/2019/03/07/workers-club-naechstes-treffen-am-20-maerz-um-19-uhr/ http://akkffm.blogsport.de/2019/03/07/workers-club-naechstes-treffen-am-20-maerz-um-19-uhr/#comments Thu, 07 Mar 2019 20:47:44 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/03/07/workers-club-naechstes-treffen-am-20-maerz-um-19-uhr/ Der Worker’s Club geht in die nächste Runde

Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am 20.03 um 19 Uhr ins Centro, in Rödelheim ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

In den letzten Treffen haben wir uns über Arbeitsverhältnisse im Sozialen Bereich ausgetauscht und dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer konkreten Erfahrungen und Probleme kennengelernt sowie gemeinsam Möglichkeiten praktischer Solidarität ausgelotet. Ebenfalls haben wir über Perspektiven und Grenzen linker Betriebsratsarbeit diskutiert und sind damit einhergehend der Frage nach der Möglichkeit von Arbeitskämpfen bei sozialen Trägern nachgegangen.

Beim nächsten Treffen wollen wir uns mit den Arbeitsbedingungen im öffentlichen Sektor beschäftigen. Dazu wird es einen Input zur Kritik der politischen Ökonomie des öffentlichen Sektors geben. Auch und gerade im öffentlichen Sektor wird gesellschaftlich notwendige Arbeit, Arbeit für andere, geleistet. Diese Notwendigkeit lässt sich jedoch nicht am Kriterium der Profitabilität bemessen. Deswegen wollen wir uns gemeinsam fragen, was der öffentliche Sektor ist und welche Probleme in der Arbeit hier auftreten. Inwiefern machen wir in unserem Arbeitsalltag Ausbeutungs- und Widerspruchserfahrungen? Welches gesellschaftsverändernde Potenzial birgt die Kritik an den alltäglichen Problemen? Zuletzt: Was müsste sich ändern, damit diese nicht mehr auftreten?

Wie bei allen Treffen gilt dabei, dass der Soziale Bereich nur ein Arbeitsfeld von vielen darstellt, die es in Bezug auf ihren Zusammenhang mit der Totalität kapitalistischer Verhältnisse zu analysieren gilt und innerhalb derer es sich zu kämpfen lohnt. Daher ist es auch kein Problem, wenn ihr selbst nicht im Sozialen Bereich arbeitet (oder zur Zeit vielleicht überhaupt nicht am Lohnarbeiten seit) – wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt und eure Erfahrungen in die Diskussion mit einbringt! Denn der Worker‘s Club soll vor allem ein Forum bieten den alltäglich zu erleidenden Ohnmachtserfahrungen im Lohnarbeitskontext durch die gemeinsame Diskussion und mit einem solidarischen Umgang etwas entgegenzusetzen.

Wenn ihr bei den letzten Treffen nicht dabei sein konntet, ist das natürlich schade, aber keinesfalls ein Hindernis, jetzt noch einzusteigen. Die Treffen werden immer so gestaltet, dass alle immer teilnehmen können!

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/03/07/workers-club-naechstes-treffen-am-20-maerz-um-19-uhr/feed/
Positionierung für ein solidarisches, feministisches Miteinander im bundesweiten Frauen*streikbündnis und gegen jeden Antisemitismus http://akkffm.blogsport.de/2019/03/06/positionierung-fuer-ein-solidarisches-feministisches-miteinander-im-bundesweiten-frauenstreikbuendnis-und-gegen-jeden-antisemitismus/ http://akkffm.blogsport.de/2019/03/06/positionierung-fuer-ein-solidarisches-feministisches-miteinander-im-bundesweiten-frauenstreikbuendnis-und-gegen-jeden-antisemitismus/#comments Wed, 06 Mar 2019 17:18:14 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/03/06/positionierung-fuer-ein-solidarisches-feministisches-miteinander-im-bundesweiten-frauenstreikbuendnis-und-gegen-jeden-antisemitismus/ Positionierung für ein solidarisches, feministisches Miteinander im bundesweiten Frauen*streikbündnis und gegen jeden Antisemitismus

Auch für einzelne Personen des Frauen*streikbündnis Frankfurt hat die im bundesweiten Frauen*streikbündnis seit Göttingen aufgekommene Auseinandersetzung um Antisemitismus und Antizionismus eine zentrale Bedeutung für die künftige gemeinsame Zusammenarbeit.

Da Antisemitismus und Antizionismus noch immer tagtäglich in der Gesellschaft anzutreffen ist, wollen wir uns, als im Frankfurter Frauen*streikbündnis engagierte Frauen*, gegen jede Form von Antisemitismus und Antizionismus aussprechen.Das bedeutet konkret, dass wir Sprecher*innen, die sich antisemitischer und antizionistischer Positionierungen und Sprache bedienen, hierfür keine öffentliche Plattform im Rahmen des Bündnisses bieten wollen.

Unter Antisemitismus fällt für uns unter anderem:

-Die Aberkennung des Existenzrechts Israels und dessen Recht auf Selbstverteidigung.-Historische Vergleiche der israelischen Politik gegenüber Palästinenser*innen mit der Judenverfolgung im NS-Regime.

-Die Beurteilung der israelischen Politik mit einem Doppelstandard: Man verurteilt bestimmte politische Maßnahmen in Israel, jedoch in anderen Ländern – insbesondere des Nahen und Mittleren Ostens – nicht.

-Die Übertragung antisemitischer Stereotype auf den israelischen Staat. Israel wird so zum „kollektiven Juden“ gemacht. Eigenschaften, die normalerweise der Abwertung von Jüd*innen dienen, werden auf Israel projiziert und zu dessen Abwertung und politischer Isolierung verwendet.

-Die Verantwortlichmachung von Jüd*innen für die Politik Israels. Die Kritik an der Politik Israels wird damit zur Rechtfertigung der generellen Ablehnung von Jüd*innen instrumentalisiert.

Wir, als am Frauen*streikbündnis Frankfurt Beteiligte rufen daher dazu auf, sich gegen jede Art von menschenfeindlichen Äußerungen und Handlungen in diesem Kontext stark zu machen und für ein solidarisches, feministisches Miteinander im Bündniskontext einzutreten.Zudem erachten wir es für eine Fortführung der bundesweiten Kooperation und Zusammenarbeit für essenziell, den seit dem bundesweiten Treffen in Göttingen existierenden Konflikt im Laufe des Jahres 2019 systematisch aufzuarbeiten und zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu kommen, dass der Frauen*streik künftig keine Bühne für antisemitische und antizionistische Positionierungen darstellt.Verfasst von Teilen des Frauen*streikbündnis Frankfurt

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/03/06/positionierung-fuer-ein-solidarisches-feministisches-miteinander-im-bundesweiten-frauenstreikbuendnis-und-gegen-jeden-antisemitismus/feed/
Aufruf zum Frauen*Streik-, Protest- und Aktionstag in Frankfurt am 8. März 2019! http://akkffm.blogsport.de/2019/02/28/aufruf-zum-frauenstreik-protest-und-aktionstag-in-frankfurt-am-8-maerz-2019/ http://akkffm.blogsport.de/2019/02/28/aufruf-zum-frauenstreik-protest-und-aktionstag-in-frankfurt-am-8-maerz-2019/#comments Thu, 28 Feb 2019 21:25:35 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/02/28/aufruf-zum-frauenstreik-protest-und-aktionstag-in-frankfurt-am-8-maerz-2019/ Klassenkampf heißt Frauen*streik!
Daher: Kommt am 08. März um 15:30 Uhr zur Frauen*streik Demo! Start: Kaisersack.

Der Aufruf des Frauen*streik-Bündnisses Frankfurt:

Wenn wir streiken, steht die Welt still.

Am 8. März ist Internationaler Frauen*kampftag. Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen wir für unsere Rechte und ihre Verwirklichung. Auf der ganzen Welt stehen Frauen* auf, organisieren sich und kämpfen für ein solidarisches und selbstbestimmtes Leben ohne Ausbeutung, Diskriminierung, Gewalt, Sexismus und Unterdrückung. Sie stehen auf gegen rechte und faschistische Regierungen und Parteien mit ihrer Frauen*verachtung, gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und gegen Kriege um Macht- und Einflussgebiete, die unzählige Menschen zur Flucht zwingen.

Mit Streiks und Massendemonstrationen legten Frauen* in Spanien und Lateinamerika am 8. März 2018 das öffentliche und private Leben lahm. Diesen Weg finden wir richtig. Gründe zum Streiken haben wir genug!

Wir werden tagtäglich mit diskriminierendem Verhalten, verletzenden Witzen, Kommentaren, verbalen und physischen Übergriffen, körperlicher und psychischer Gewalt, im privaten und öffentlichen Leben, angegriffen, verletzt und klein gemacht. Bestehen wir auf unserem Recht auf körperliche Selbstbestimmung, werden wir bevormundet und kriminalisiert. Unser aller demokratischen Rechte auf Selbstbestimmung und Teilhabe werden immer mehr eingeschränkt. Besonders geflüchtete und illegalisierte Frauen* erleben tagtäglich Repression, wenn sie sich für ihre Selbstbestimmung und ihre Rechte einsetzen. Viele von ihnen leben in Rechtlosigkeit und in der ständigen Angst vor Abschiebung. Frauen*rechte werden instrumentalisiert, um rassistische Hetze zu betreiben und das Recht auf Asyl und Flucht gänzlich auszuhebeln.

Unsere Arbeit wird geringgeschätzt oder oft gar nicht erst als solche angesehen. Frauen* verdienen in Deutschland im Schnitt 22% weniger als Männer. Viele von uns können davon nicht eigenständig leben und im Alter kommen wir mit unserer Rente kaum oder gar nicht über die Runden. Das ist der „Dank“ dafür, dass wir zu Hause unzählige unbezahlte Stunden an Erziehungs-, Haushalts- und Pflegearbeit leisten. Frauen* leisten jeden Tag zusätzlich das 1,6 fache an unbezahlter Sorgearbeit. Manche von uns tun dies zusätzlich schlecht bezahlt im Zuhause anderer. Für Partner*innen, Angehörige, Freund*innen und Kolleg*innen leisten wir oft emotionale Unterstützung. So verschieden wir sind, es ist die kapitalistische Gesellschaft, die unsere unterbezahlte Arbeit im Betrieb und unsere unbezahlte Arbeit zu Hause braucht und von ihr profitiert. Ob wir mit dem Kugelschreiber, dem Schraubenschlüssel, dem Computer oder dem Besen in der Hand arbeiten, ob wir dafür einen Lohn bekommen oder nicht, ob wir erwerbslos sind oder noch in der Ausbildung, egal wo wir geboren sind, egal welchen Pass oder Aufenthaltsstatus wir haben – weil wir unsere Lage nicht mehr klaglos und selbstverständlich hinnehmen, schließen wir uns zusammen und entwickeln gemeinsam unsere Stärke! Wir sagen laut und entschlossen: Schluss mit der Ausbeutung von Frauen*!

Es reicht! Lasst uns am 8. März zusammen aktiv werden, streiken, protestieren und auf die Straße gehen – mit unseren vielfältigen Anliegen und Aktivitäten! Machen wir unseren Protest, unsere Forderungen und unsere Vorstellungen von einer geschlechtergerechten und solidarischen Gesellschaft jenseits von Patriarchat und Kapitalismus sicht- und erfahrbar!

* Das Sternchen soll verdeutlichen, dass es sich bei Geschlecht um ein Spektrum vielfältigster Geschlechtsidentitäten, Körperlichkeiten und Ausdrucksweisen handelt. Wenn also von »Frauen*« die Rede ist, sind nicht nur cis-Frauen gemeint, also Frauen, bei denen Geschlechtsidentität und bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht übereinstimmen. Das Sternchen dient der Inklusion diverser Geschlechtsidentitäten, welche jedoch als »Frauen« behandelt werden.

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/02/28/aufruf-zum-frauenstreik-protest-und-aktionstag-in-frankfurt-am-8-maerz-2019/feed/
Der Worker’s Club geht in die nächste Runde http://akkffm.blogsport.de/2019/02/14/der-workers-club-geht-in-die-naechste-runde/ http://akkffm.blogsport.de/2019/02/14/der-workers-club-geht-in-die-naechste-runde/#comments Thu, 14 Feb 2019 21:44:45 +0000 Administrator Allgemein Arbeitskampf http://akkffm.blogsport.de/2019/02/14/der-workers-club-geht-in-die-naechste-runde/
Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am 20.02 um 19 Uhr ins Centro, Alt-Rödelheim 6 in 60489 Frankfurt a.M. ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

In den letzten Treffen haben wir uns über Arbeitsverhältnisse im Sozialen Bereich ausgetauscht und dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer konkreten Erfahrungen und Probleme kennengelernt, sowie gemeinsam Möglichkeiten praktischer Solidarität ausgelotet.
Daran knüpfen wir mit dem nächsten Treffen an. Wir wollen unsere Diskussionen weiterführen und dabei auch für uns einen kritischen Begriff der eigenen Arbeit im Sozialen Bereich finden. Unterstützung erhalten wir dabei diesmal von einer linken Betriebsrätin, die lange Zeit Arbeitskämpfe beim sozialen Träger ‚Club Behinderter und ihrer Freunde‘ (CeBeeF) in Frankfurt geführt hat. Dabei wollen wir sowohl Perspektiven und Grenzen linker Betriebsratsarbeit diskutieren, als auch die Frage nach Möglichkeiten solidarischer Unterstützung von außen stellen.

Wie bei allen Treffen gilt dabei, dass der Soziale Bereich nur ein Arbeitsfeld von vielen darstellt, die es in Bezug auf ihren Zusammenhang mit der Totalität kapitalistischer Verhältnisse zu analysieren gilt und innerhalb derer es sich zu kämpfen lohnt. Daher ist es auch kein Problem, wenn ihr selbst nicht im Sozialen Bereich arbeitet (oder zur Zeit vielleicht überhaupt nicht am Lohnarbeiten seit) – wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt und eure Erfahrungen in die Diskussion mit einbringt!

Wenn ihr bei den letzten Treffen nicht dabei sein konntet, ist das natürlich schade, aber keinesfalls ein Hindernis, jetzt noch einzusteigen. Die Treffen werden immer so gestaltet, dass alle immer teilnehmen können.

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/02/14/der-workers-club-geht-in-die-naechste-runde/feed/
Kritik und Klassenkampf 01/2019 http://akkffm.blogsport.de/2019/01/31/kritik-und-klassenkampf-012019/ http://akkffm.blogsport.de/2019/01/31/kritik-und-klassenkampf-012019/#comments Thu, 31 Jan 2019 22:14:10 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/01/31/kritik-und-klassenkampf-012019/ Die neue Ausgabe der Broschüre Kritik und Klassenkampf ist da!

Aus dem Editorial:

Unsere letzten beiden größeren Publikationen sind für AKK-Verhältnissenun doch schon etwas lange her. Nachdem wir unser Strategiepapier Der kommende Aufprall endlich auch in Druckform präsentieren konnten und in der Frankfurter Student‘innenzeitung Diskus letztes Jahr die gesammelten Kritiken verschiedenster politischer Gruppen miteinander ins Gespräch gebracht haben, haltet ihr jetzt mal wieder die neueste Ausgabe unseres kleinen, aber feinen Heftes, der Kritik & Klassenkampf in den Händen.Keine ellenlangen theoretischen Ergüsse diesmal!Keine Bibliothekslektüre für den Lesekreis, sondern Futter für den gemütlichen Klönschnack bei Coffee&-Cigarettes: Dafür haben wir euch hier ein buntes Potpourri an Themen und Texten zusammengestellt, die uns als Gruppe in der letzten Zeit beschäftig thaben und die wir euch hiermit zur Lektüre empfehlen wollen. Und um den in den vergangenen Jahren öfter mal gedroppten Vorwurf zu entkräften, wir seien ja, trotz Namensänderung, nicht mehr als eine aus der akademischen Kloake emporgekommene Theoriegruppe, freuen wir uns, euch mit dem einen oder anderen Text ebenfalls einen kleinen Einblick in unsere politische Praxis geben zu können.

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/01/31/kritik-und-klassenkampf-012019/feed/
Demo: Weg mit §§218 und 219! http://akkffm.blogsport.de/2019/01/24/demo-weg-mit-218-und-219/ http://akkffm.blogsport.de/2019/01/24/demo-weg-mit-218-und-219/#comments Thu, 24 Jan 2019 21:18:10 +0000 Administrator Allgemein Feminismus/Care http://akkffm.blogsport.de/2019/01/24/demo-weg-mit-218-und-219/

Wir unterstützen der Aufruf zur Demo der Genoss*innen vom Bündnis für körperliche Selbstbestimmung:

Für das Recht auf Abtreibung und körperliche Selbstbestimmung

Treffpunkt: 15.00Uhr, vor der Alten Oper Frankfurt am Main

Trotz aller Proteste und Diskussionen rund um den Fall Kristina Hänel und aller Bekundungen zur Notwendigkeit der Streichung des Paragraphen 219a: ES HAT SICH NICHTS GEÄNDERT!

Immer noch werden Abtreibungen gesellschaftlich tabuisiert und als Straftatbestand im Strafgesetzbuch definiert. Ärzt_innen, die einfach nur mitteilen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche als medizinische Dienstleis-tung anbieten, werden wegen „unerlaubten Werbens für den Schwangerschaftsabbruch“ angeklagt. So anachronistisch dies auch anmuten mag, die Forderungen nach einer Streichung ALLER Anti-Abtreibungsparagraphen ist höchst aktuell!
Am 26.01.2019 wird bundesweit immerhin für die Streichung eines dieser Paragraphen, nämlich 219a StGB, protestiert. Dieser verbietet Ärzt_innen allgemein und öffentlich über Schwangerschaftsabbrüche zu informieren.
In diesem Rahmen veranstalten auch wir eine Demonstration. Auftakt ist, nach aktuellem Stand, um 15:00 Uhr vor der Alten Oper, die Abschlusskundgebung findet an der Paulskirche statt.

//////////////////////
Fragiler Konsens: Schwangerschaftsabbrüche

Jahrelang ist man davon ausgegangen, dass Abtreibungen in Deutschland in der Praxis als selbstverständliche Möglichkeit der körperlichen Selbstbestimmung von ungewollt Schwangeren angesehen werden.

Dass Abtreibungen rechtlich nicht vollständig legalisiert waren, schien nur eine Formalie zu sein.
Dass man eine diskriminierende Beratungsprozedur durchlaufen muss, bevor man einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen kann und dabei vom Gesetzgeber als unmündige Person behandelt wird, schien ein rein kosmetisches Zugeständnis an fanatische Christ*innen und Abtreibungsgegner*innen zu sein.
Dass Abtreibungen ziemlich teuer und somit für arme Frauen* gerade nicht leicht zugänglich und selbstverständlich sind, ging in der Zufriedenheit mit diesem (Teil-)Erfolg von feministischen Initiativen für körperliche Selbstbestimmung unter.

Doch aktuell zeigt sich, dass die fehlende bedingungslose Unterstützung von Schwangerschaftsabbrüchen doch ein Problem ist:
Fanatische Abtreibungsgegner*innen belagern ProFamilia-Beratungsstellen und machen deren Besuch zu einem Spießrutenlauf.
Katholische Krankenhäuser weigern sich Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen und machen die Suche nach eine*r behandelnden Ärzt*in für ungewollt Schwangere vor allem in ländlichen Regionen zu einer Sisyphos-Arbeit.

Diese Stigmatisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ist nicht hinnehmbar und setzt ungewollt Schwangere vehement unter Druck.
Der fragile und mühsam erkämpfte Konsens, dass Frauen nicht primär Gebärmaschinen im Dienste der Nation, sondern gleichberechtigte Bürgerinnen mit einem Recht auf freie körperliche Selbstbestimmung sind, wird offensiv angegriffen.
Gleichzeitig werden Schwangere massiv zu pränataldiagnostischen Untersuchungen gedrängt: Sind sie mit einem behinderten Kind schwanger, hat der Gesetzgeber keine Einwände mehr gegen Schwangerschaftsabbrüche, er unterstützt diese sogar. Das zeigt deutlich: Es geht dem Gesetzgeber bei der Aufrechterhaltung der Anti-Abtreibungsparagraphen nicht, um eine irrationale Sorge, um einen noch nicht bewusstseinsfähigen Zellhaufen („Embryo“/“Fötus“), sondern um die Kontrolle über den Körper der Schwangeren und die Reproduktion der Nation.

Schwangerschaftsabbrüche müssen als Möglichkeit der körperlichen Selbstbestimmung legal und kostenlos sein!

Wir fordern die Abschaffung der Anti-Abtreibungsparagraphen §218 und §219 im Strafgesetzbuch!

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/01/24/demo-weg-mit-218-und-219/feed/
Nächstes Treffen des Worker’s Club am 16. Januar um 19 Uhr http://akkffm.blogsport.de/2019/01/09/naechstes-treffen-des-workers-club-am-16-januar-um-19-uhr/ http://akkffm.blogsport.de/2019/01/09/naechstes-treffen-des-workers-club-am-16-januar-um-19-uhr/#comments Wed, 09 Jan 2019 15:56:54 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2019/01/09/naechstes-treffen-des-workers-club-am-16-januar-um-19-uhr/

Die Feiertage sind vorbei, der Kater (hoffentlich) auskuriert und der Start zurück in den (Lohnarbeits-)Alltag hat nicht lange auf sich warten lassen. Wir haben die Zeit zwischen den Jahren daher sinnvoll genutzt, indem wir das letzte Treffen haben Revue passieren lassen und zugleich das nächste Treffen vorbereitet haben, um auch 2019 unseren Problemen im Arbeits- und Reproduktionsalltag kämpferisch entgegen zu treten.

Um diesen Problemen nicht alleine gegenüberzustehen, laden wir euch erneut zum Worker’s Club ein, der am 16. Januar um 19 Uhr im Centro in Rödelheim stattfinden wird.
Wie wir auf unserem letzten Treffen gemeinsam beschlossen haben, soll es bei dem nächsten Treffen darum gehen, konkrete Möglichkeiten zur Intervention und Organisation im Sozialen Bereich auszuloten. Dabei wollen wir diese Thematik nicht bloß abstrakt, sondern anhand unserer tatsächlichen Probleme diskutieren und hierbei auch an das letzte Treffen anknüpfen. Unterstützen wird uns dabei die FAU, die einiges an Erfahrung im Führen von Kämpfen und der Organisierung von Kolleg_innen mitbringen wird.

Der Worker’s Club

Mit dem Workers‘ Club möchten wir einen Ort der Diskussion und der solidarischen Unterstützung schaffen, um Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegensetzen zu können. Wir wollen so eine Plattform bieten, um sich gemeinsam zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.
Der Soziale Bereich stellt dabei nur ein Arbeitsfeld von vielen dar, die es in Bezug auf ihren Zusammenhang mit der Totalität kapitalistischer Verhältnisse zu analysieren gilt und innerhalb derer es sich zu kämpfen lohnt. Daher ist es auch kein Problem, wenn ihr selbst nicht im Sozialen Bereich arbeitet (oder zur Zeit vielleicht überhaupt nicht am Lohnarbeiten seit) – wir freuen uns, wenn ihr vorbei kommt und eure Erfahrungen in die Diskussion mit einbringt!
Wenn ihr bei den letzten Treffen nicht dabei sein konntet, ist das natürlich schade, aber keinesfalls ein Hindernis, jetzt noch einzusteigen. Die Treffen werden immer so gestaltet, dass alle immer teilnehmen können. Genauere Infos und auch eine Zusammenfassung unseres ersten Treffens findet ihr hier auf unserer Website oder in unserer neuesten Ausgabe des kleinen Heftes „Kritik und Klassenkampf“,welches in Kürze auch hier online erscheinen wird!
Wir freuen uns auf euch! Bringt auch gerne eure Kolleg_innen mit!

Eure AKK

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2019/01/09/naechstes-treffen-des-workers-club-am-16-januar-um-19-uhr/feed/
Kein unkommentierter Einzug der AfD in den hessischen Landtag http://akkffm.blogsport.de/2018/10/26/kein-unkommentierter-einzug-der-afd-in-den-hessischen-landtag/ http://akkffm.blogsport.de/2018/10/26/kein-unkommentierter-einzug-der-afd-in-den-hessischen-landtag/#comments Fri, 26 Oct 2018 16:26:05 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2018/10/26/kein-unkommentierter-einzug-der-afd-in-den-hessischen-landtag/ Am Sonntag, den 28.10.2018 finden die hessischen Landtagswahlen statt. Aller Voraussicht nach zieht mit der AfD eine extrem rechte Partei, die rassistische, homophobe und antisemitische Inhalte vertritt in den Landtag ein. Falls dies geschehen wird, erhält sie somit die Möglichkeit auf parlamentarischer Ebene Einfluss auf die Landespolitik zu nehmen. Damit würden sich die finanziellen und politischen Mittel, die der AfD zu Verfügung stehen enorm erhöhen, mit denen sie den Rechtsruck stark weiter vorantreiben wird.

https://www.facebook.com/events/302977913640167/

Der Einzug der AfD in Landesparlamente ist eine weitere Stufe des Rechtsrucks und macht unseren Protest dagegen nötiger denn je.

In Frankfurt sind in den letzten Wochen schon tausende Menschen für eine solidarische Gesellschaft im Rahmen von „Seebrücke“, „#wirsindmehr“ etc. auf die Straße gegangen. Sollte die AfD den Einzug in den hessischen Landtag schaffen, gilt es unsere Positionen gegen den Rechtsruck einmal mehr lautstark sichtbar zu machen.

Deswegen gilt es am Tag der Wahl, bei einem möglichen Einzug der AfD in den Landtag, ein klares Zeichen zusetzten und unsere Ablehnung dessen entschlossen auf die Straße zu bringen. Daher rufen wir dazu auf, falls der AfD der Einzug in den hessischen Landtag gelingt, am Sonntag, den 28.10. abends auf die Straße zu gehen.

Treffpunkt: Sonntag, 28.10., 20 Uhr am Hauptbahnhof Frankfurt/Kaisersack.

]]>
http://akkffm.blogsport.de/2018/10/26/kein-unkommentierter-einzug-der-afd-in-den-hessischen-landtag/feed/