Antifa Kritik & Klassenkampf - Frankfurt am Main http://akkffm.blogsport.de Sun, 22 Apr 2018 12:24:06 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en ACHTUNG ABGESAGT: Die Revolution in Nordsyrien und die Wiederentdeckung eines kämpferischen Internationalismus http://akkffm.blogsport.de/2018/04/13/die-revolution-in-nordsyrien-und-die-wiederentdeckung-eines-kaempferischen-internationalismus/ http://akkffm.blogsport.de/2018/04/13/die-revolution-in-nordsyrien-und-die-wiederentdeckung-eines-kaempferischen-internationalismus/#comments Fri, 13 Apr 2018 20:34:55 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2018/04/13/die-revolution-in-nordsyrien-und-die-wiederentdeckung-eines-kaempferischen-internationalismus/ Achtung: Die für den 22. April geplante Vortragsveranstaltung „Die Revolution in Nordsyrien“ muss krankheitsbedingt leider ausfallen!
Mit Bedauern undEntschuldigung,
Eure AKK


Am Sonntag, den 22. April 2018 um 17 Uhr im Klapperfeld werden Genoss*innen vom Lower Class Magazine zu den Entwicklungen in Rojava vortragen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Klasse – Macht – Kampf“.

Spätestens seit der Schlacht um Kobanê ist die demokratische Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten Nordsyriens, besser bekannt unter dem Namen Rojava, ein wichtiger Bezugspunktinternationaler Solidarität für die hiesige Linke. Das auf einem weit verzweigten System von Kommunen, Räten und Kooperativen errichtete demokratische System dort, führte auch in den deutschen Debatten zu einer Rückbesinnung auf rätedemokratische Traditionen der Arbeiter*innenbewegung.

Im Februar 2017 reisten mehrere Redakteure der linksradikalen Online-Zeitschrift Lower Cass Magazine nach Syrien; sie werden von ihren Eindrücken und Erfahrungen aus Syrien hier berichten und diskutieren, was sich daraus an Anknüpfungspunkten für die hiesige Linke mitnehmen lässt.

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Diskus-Ausgabe zur Diskussion um eine linksradikale Organisierung in Zeiten der Krise http://akkffm.blogsport.de/2018/04/12/diskus-ausgabe-zur-diskussion-um-eine-linksradikale-organisierung-in-zeiten-der-krise/ http://akkffm.blogsport.de/2018/04/12/diskus-ausgabe-zur-diskussion-um-eine-linksradikale-organisierung-in-zeiten-der-krise/#comments Thu, 12 Apr 2018 20:47:23 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2018/04/12/diskus-ausgabe-zur-diskussion-um-eine-linksradikale-organisierung-in-zeiten-der-krise/ In der aktuellen diskus-Ausgabe 2.16 wird das Strategiepapier „Der kommende Aufprall“ der Antifa Kritik und Klassenkampf von verschiedenen Genoss*innen und Zusammenhängen diskutiert. Das Heft ist Ergebnis von Auseinandersetzungen mit Gedanken zu linksradikaler Praxis und einem neuen Fokus auf Organisierung und Klassenkampf, wie wir sie in unserem Strategiepapier formuliert haben. Zugang zu einer online Version der diskus-Ausgabe werdet ihr in Kürze hier finden.

Wir wollen hier einen kurzen Überblick über diese Debatten im diskus geben.

Uns geht es in „Der kommende Aufprall“ um das Aufwerfen eines linksradikalen Organisierungskonzepts, das statt linker Event- und Szenepolitik als Antwort auf Krisenstrategien des Kapitals für eine sozialrevolutionäre Gesellschaftsveränderung eintritt. In unserem Papier stellen wir zunächst dar, wie die kapitalistischen Vergesellschaftungsprozesse notwendig soziale Widersprüche erzeugen und dass weder Sozialpartnerschaft noch Austeritätspolitik diese befrieden können. Uns geht es darum, die momentan stattfindenden vereinzelten Interessenskämpfe im Alltag sowie die Kämpfe von politischen Gruppen um das große Ganze in Klassenkämpfen zu verbinden und darüber Klassenbewusstsein zu erzeugen. Klassenkämpfe sind Kämpfe um materielle Bedürfnisse, bei denen auch die Reproduktionssphäre und andere Herrschaftsverhältnisse mitzudenken sind. Wir schlagen für den Kampf für die Interessen und Bedürfnisse der Klasse der Lohnabhängigen eine auf drei Ebenen gelagerte Form der Organisierung im Sinne einer Selbsttätigkeit vor: 1. Organisation nach Interessen im unmittelbaren Lebensumfeld und solidarische Vernetzung mit ähnlichen Basisgruppen auf einer lokalen Ebene, 2. Eine überregionale Verbindung dieser Kämpfe, um eine politische Konstante herzustellen, 3. Den Aufbau eines Büros als Kommunikationsknotenstern für die Verbindung der Kämpfe, Austausch über und Förderung der Selbstorganisierung. Ziel einer solchen Organisierung muss es unseres Erachtens sein, die Selbsttätigkeit der Kämpfenden zu fördern, ganz in dem Sinne, dass Emanzipation das Selbsttätigwerden in der Geschichte bedeutet. Ziel unserer Strategie ist es, klassenbewusst eine emanzipatorische Gegenmacht zu Staat und Kapital aufzubauen, die insbesondere in Krisenzeiten eine praktische wie theoretische Alternative zu reaktionären Lösungsvorschlägen bieten kann.

Seit der Publikation unseres Strategiepapiers sind bereits knapp drei Jahre vergangen, in dieser Zeit haben wir viele Diskussionen mit Genoss*innen in verschiedenen Städten geführt. Damit unser Strategiepapier und auch die Diskussionen darüber nicht in kleinen Kreisen verbleiben und in Vergessenheit geraten, waren wir sehr erfreut, diese Diskussion im Rahmen einer diskus-Ausgabe weiterführen zu können.

So geht es in dem ersten Artikel des Genossen von den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft aus Berlin um drei Punkte seines Dissens mit unserem Papier. Das Ausbleiben proletarischer Kämpfe könne erstens nicht nur auf ein Strategiedefizit der Linken zurückgeführt werden, zweitens werde nicht deutlich, was im Zeitalter der digitalen Vernetzung der Nutzen einer die proletarischen Kämpfe verbindenden Organisation sein könnte und drittens neigten wir zum Organisationsfetisch, denn revolutionäre Strategien sind bei weitem nicht auf Organisationsfragen zu reduzieren, so die Kritik in dem Beitrag. In unserem Text haben wir die Bedeutung von Kämpfen im Bereich der gesellschaftlichen Reproduktion hervorgehoben: Bestimmte kapitalistische Entwicklungstendenzen führen dazu, dass ein immer größerer Teil der gesellschaftlichen Arbeitszeit auf diesen Beriech entfällt, weshalb das Kapital dort auch besonders angreifbar wird. Der Bereich der Reproduktionsarbeit ist ein klassisches Feld feministischer Kämpfe, deren Bedeutung für eine kommunistische Strategie und Praxis wir unterstrichen. Drei Genoss*innen von der translib* Leipzig stellten dies auf die Probe und kamen zu dem Ergebnis, dass feministische Kämpfe in unserem Papier zu stark auf ökonomische Aspekte reduziert seien und andere Dimensionen des Feminismus so unterbelichtet blieben. In ihrem Beitrag Der halbierte Blick haben sie ihre feministische Kritik an unserem Papier dargelegt. Emanuel Kapfinger geht in seinem Beitrag auf einen weiteren im kommenden Aufprall zwar angerissenen aber nicht ausbuchstabierten Aspekt ein: den der Selbstverwaltung. Dabei geht er sowohl auf Aspekte der Ökonomie, der Politik und der Kultur ein. Auch der Frage, was ausgelassenes Feiern mit Revolution zu tun hat, wird in seinem Text nachgegangen. Diese kulturrevolutionären Aspekte der gesellschaftlichen und individuellen Befreiung kommen auch in dem Text Für eine grundlegende Neuausrichtung linksradikaler Politik des Kollektivs aus Bremen zur Sprache. Auch ihnen geht unsere Kritik nicht weit genug. Eine revolutionäre Strategie auf Höhe der Zeit müsse schon bedenken, dass das Kapital heute alle Sphären der Gesellschaft eingenommen habe und es daher nicht nur auf Kampfstrategien im ökonomischen Bereich ankomme. Die Genoss*innen aus Bremen legen hier theoretische und praktische Überlegungen vor, die den unseren sehr nahe stehen. Gerade zu einem Zeitpunkt, an dem unsere Diskussionen mit anderen Linken abklangen und wir uns fragten, wie es nun weitergehen könnte, kamen diese Genoss*innen aus einer anderen Stadt und völlig unabhängig zu ähnlichen strategischen Einsichten und brachten so frische Energie in die Diskussion und forderten ein, dass es bei dieser nicht bleiben könne. Lenin bemerkte in seiner Schrift Staat und Revolution einmal, dass sein Idealbild des Sozialismus in der Umgestaltung der ganzen Gesellschaft in eine Fabrik liege. Aufgrund einer Fußnote am Ende unseres Textes wurden wir von einigen Leuten so verstanden, als würden wir diese nun in ein riesiges (sozialistisches) Büro transformieren wollen. Wir haben aber niemals eine Neugründung des Sozialistischen Büros vorgeschlagen. Dies wäre uns schon aufgrund dessen größetnteils linkssozialdemokratischen Programms zuwider. Vielmehr ging es uns darum, den vom SB entwickelten aber niemals vollständig umgesetzten „Arbeitsfeldansatz“ für die heutige Organisationsdebatte fruchtbar zu machen. Nach der Veröffentlichung entdeckten wir, dass das Hans-Jürgen-Krahl-Institut bereits während des …ums Ganze- Kongresses 2010 einen ganz ähnlichen Vorschlag gemacht und sich auch ansonsten bereits eingehend mit diesem Organisationsansatz auseinandergesetzt hat. In ihrem Artikel Zur Kritik des Sozialistischen Büros stellen sie den Stand ihrer aktuellen Auseinandersetzung mit diesem Thema vor. Der letzte Text von Florian Geisler und Alex Struwe aus dem Umfeld der diskus- Redaktion widmet sich einigen Gretchenfragen der Theorie, die unser Papier mit sich bringt und will einen Beitrag zur Lösung dieser leisten. Ähnlich wie die translib sehen sie Mängel in dem von uns verwendeten Totalitätsbegriff.

Diese Beiträge haben uns nochmal wichtige Anstöße gegeben, Aspekte unseres Papieres klarzustellen, weiterzuentwickeln und weitere Fragen bezüglich des weiteren Vorgehens in der Debatte um sozialrevolutionäre Strategie und Organisierung aufzuwerfen, was wir im Nachwort der Ausgabe diskutieren.

Uns ist bewusst, dass die Organisationsfrage nicht nur theoretisch, sondern immer auch praktisch zu beantworten ist. Wie es gelingen kann, dass aus den kleinen alltäglichen, sozialen Kämpfen ein Bewusstsein für die eigene Klassenpositionierung sowie die Fähigkeit zum Widerspruch und Widerstand entsteht, muss in der Praxis erprobt werden. Deshalb stehen wir inzwischen an dem Punkt des Eingangszitats von „Der kommende Aufprall“ von Camus – „jedes geschichtliche Unternehmen [ist] […] nur ein mehr oder weniger vernünftiges und begründetes Abenteuer […]. Zuerst jedoch ein Wagnis.“

Nun heißt es: Streiten wir uns, solidarisieren wir uns, organisieren wir uns! Seien wir realistisch, tun wir das uns mögliche.

Eure Antifa Kritik und Klassenkampf

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Freitag, der 13. Aktionstag gegen die moderne Ausbeutung bei den Essenslieferant*innen Deliveroo, Lieferando und Foodora! http://akkffm.blogsport.de/2018/04/12/freitag-der-13-aktionstag-gegen-die-moderne-ausbeutung-bei-den-essenslieferantinnen-deliveroo-lieferando-und-foodora/ http://akkffm.blogsport.de/2018/04/12/freitag-der-13-aktionstag-gegen-die-moderne-ausbeutung-bei-den-essenslieferantinnen-deliveroo-lieferando-und-foodora/#comments Thu, 12 Apr 2018 19:45:50 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2018/04/12/freitag-der-13-aktionstag-gegen-die-moderne-ausbeutung-bei-den-essenslieferantinnen-deliveroo-lieferando-und-foodora/ Die „Initiative Arbeitsunrecht“ organisiert am 13.4. einen bundesweiten Aktionstag zu den miserablen Arbeitsbedingungen bei Deliveroo.

Riders United Frankfurt unterstützt dieses Anliegen, beschränken aber das Problem nicht nur auf Deliveroo, sondern sehen Deliveroo nur als ein Beispiel für die modernen Ausbeutungsformen bei den Essenslieferdiensten.

Warum wurde Deliveroo von der „Initiative Arbeitsunrecht“ für den Aktionstag Schwarzer Freitag, 13. April 2018 ausgewählt?

    - Betriebsratsbehinderung durch Massenentlassung in Köln
    - Scheinselbständigkeit
    - Ketten-Befristung als Drohkulisse
    - Niedriglohn, der zum Leben nicht reicht
    - Asoziale Experimente mit Null-Euro pro Stunde und Ein-Stunden-Schichten

Deliveroo will natürlich nicht, dass irgendjemand von ihrem “Wahlsieg” erfährt – also lasst uns dafür sorgen, dass ganz Frankfurt davon weiß!

Aber egal, ob Deliveroo, Foodora oder Lieferando, überall treffen wir auf dieselben Probleme:

    - Viel zu geringe Bezahlung, um sich auf Dauer dadurch in Frankfurt finanzieren zu können
    - Kosten und Risiken der Arbeit müssen selbst getragen werden:
    - Das eigene Smartphone, mit eigenem Internetvertrag
    - Ein eigenes Fahrrad, das in Stand gehalten und repariert werden muss
    - Wer an seinem Material spart gefährdet dann seine Sicherheit, besonders im Frankfurter Straßenverkehr!
    - Es gibt keine festen Stundensätze
    - Es werden gezielt mehr Rider eingestellt als dass Schichten vorhanden sind
    - Deshalb wird man unregelmäßig oder selten im Schichtplan eingeteilt und kann somit monatlich nicht das genaue Einkommen planen
    - Arbeiten am Wochenende und bei jeder Wetterlage ohne zusätzliche Bezahlung
    - Dauerhafte Kontrolle durch die Firmen App sowie fehlende Transparenz bezüglich der Daten die von den Ridern dabei erfasst und ausgewertet werden

Du bist mit diesen Problemen aber nicht alleine!

Seit 2016 organisieren sich Essenslieferant*innen in ganz Europa und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen. In England und Italien haben Rider bspw. erfolgreich gegen die Bezahlung pro Lieferung gekämpft, in Frankreich protestierten Rider für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen und in Berlin hat sich die Basisgewerkschaft DeliverUnion gegründet, um dauerhaft und schlagkräftig diese Probleme angehen zu können!

Du siehst, wenn wir uns zusammenschließen, können wir uns gegen diese Zustände wehren!

Deshalb wollen wir den 13.4. nutzen, um sich über die Probleme sowie mögliche Organisierung dagegen auszutauschen und zugleich die prekären Beschäftigungsverhältnisse in die Öffentlichkeit tragen.

Kommt alle am 13.4. um 14 Uhr zur Alten Oper!

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Demo gegen homophoben Kongress an der Goethe-Uni http://akkffm.blogsport.de/2018/04/05/demo-gegen-homophoben-kongress-an-der-goethe-uni/ http://akkffm.blogsport.de/2018/04/05/demo-gegen-homophoben-kongress-an-der-goethe-uni/#comments Thu, 05 Apr 2018 18:36:23 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2018/04/05/demo-gegen-homophoben-kongress-an-der-goethe-uni/ Wir unterstützen den Aufruf vom AStA am 14.04. gegen den homophoben Kongress zu demonstrieren!

Vom 13.-15. April 2018 veranstaltet die von Gerhart Amendt und Tom Todd gegründete „AG Familienkonflikte“ einen Kongress an der Goethe-Universität Frankfurt. AStA und Parteien hatten die Genehmigung der Veranstaltung kritisiert, weil es sich bei den eben genannten Personen um homofeindliche und antifeministische Aktivisten handelt. Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt ruft nun zu einer Gegendemo am Campus auf.

„Homofeindliche und reaktionäre Positionen dürfen an der Universität keinen Raum bekommen, auch nicht unter einem vermeintlich wissenschaftlichen Deckmantel“, sagt Clara Mißbach vom AStA. „Die Organisatoren haben sich in der Öffentlichkeit deutlich homofeindlich und antifeministisch geäußert. Unter anderem stehen sie in Verbindung zur antifeministischen, sogenannten ‚Demo für alle‘“

Unter Berufung auf das universitäre Leitbild hat der AStA hat die Universitätsleitung deshalb aufgefordert, den Mietvertrag zu kündigen. „Abgesehen von den fatalen Positionen könnte der Vertrag auch wegen falscher Angaben gekündigt werden. Für uns ist unverständlich, warum die Universitätsleitung sich hier nicht klar positioniert“, so Mißbach. Zu seiner Forderung die Veranstaltung abzusagen, hat der AStA bislang keine Rückmeldung erhalten.

Der AStA ruft zur Demonstration für Akzeptanz und Vielfalt am Samstag, den 14. April um 12:00 Uhr am IG-Farben Campus mit auf.

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call center. untersuchung. kommunismus http://akkffm.blogsport.de/2018/02/27/call-center-untersuchung-kommunismus/ http://akkffm.blogsport.de/2018/02/27/call-center-untersuchung-kommunismus/#comments Tue, 27 Feb 2018 19:27:38 +0000 Administrator Allgemein Arbeitskampf Termine Klasse - Macht - Kampf http://akkffm.blogsport.de/2018/02/27/call-center-untersuchung-kommunismus/ Erfahrung, Untersuchung und Selbstorganisation im Call Center

Dienstag, den 13.03.2018 um 19:30 Uhr im Klapperfeld
Veranstaltung im Rahmen von „Klasse – Macht – Kampf“

kolinko

Da wir schon 2018 und wider alles Erwarten doch noch nicht den Kommunismus haben, melden wir uns mit der Veranstaltungsreihe Klasse – Macht – Kampf zurück. Wir wollen uns auch dieses Jahr mit Klassenkämpfen und Organisierungsansätzen weltweit auseinandersetzen. Davon erhoffen wir uns nicht einfach nur einen Zuwachs an Wissen oder die billige Freude darüber, dass wenigstens irgendwo „was geht“. Die Veranstaltungsreihe Klasse – Macht – Kampf spiegelt vielmehr unsere Suche nach einer neuen Praxis und anderen Organisierungsansätzen, als wir sie derzeit in vielen Teilen der Linken beobachten. Wir wollen uns umhören und Erfahrungen hinsichtlich dieser einfachen konkreten Frage diskutieren: was tun?

Im März haben wir dafür eine Genossin eingeladen, die in den 90ern mit KOLINKO (kollektiv in kommunistischer bewegung) in Arbeitskämpfen bei Callcentern aktiv war. Kolinko war eine Gruppe, die sich am italienischen Operaismus orientierte, und durch militante Untersuchungen die Selbstorganisierung von Klassenauseinandersetzungen anstoßen wollte. In einer kurzen Selbstbeschreibung heißt es: „Der Kapitalismus verwandelt unser Leben und das der meisten Menschen in einen Alltag der Arbeit und des Mangels. Wir suchen die Macht, die den Kapitalismus überwindet und eine neue Gesellschaft schafft. Diese Macht liegt in der Selbstorganisation der ArbeiterInnen innerhalb der Ausbeutung. Unsere Aufgabe ist, an den Auseinandersetzungen teilzunehmen und die kommunistische Bewegung, die darin liegt, zu unterstützen.“

In unserer Veranstaltung soll es dabei nicht um historische Anekdoten aus den daraus erfolgten Kämpfen gehen, sondern um eine Fruchtbarmachung der in diesem Organisierungsprozess gewonnenen Erfahrungen: Was war kolinko? Was heißt Selbstorganisierung? Was sind Probleme? Wie kann man sich als sozialrevolutionäre Akteur*in zu Organisierungsprozessen in Bezug setzen?

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Gegen das Symposium der „Demo für Alle“ in Frankfurt http://akkffm.blogsport.de/2018/01/11/gegen-das-symposium-der-demo-fuer-alle-in-frankfurt/ http://akkffm.blogsport.de/2018/01/11/gegen-das-symposium-der-demo-fuer-alle-in-frankfurt/#comments Thu, 11 Jan 2018 19:49:11 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2018/01/11/gegen-das-symposium-der-demo-fuer-alle-in-frankfurt/ Am 20. Januar lädt das reaktionäre Bündnis „Demo für Alle“ zu einem Symposium nach Frankfurt ein.

Wir rufen dazu auf sich an den Gegenprotesten zu beteiligen.

Treffpunkt:
20. Januar,
11 Uhr an der Frankfurter Hauptwache

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10 Jahre Campusantifa & AKK: Lesung mit Dietmar Dath http://akkffm.blogsport.de/2017/12/07/save-the-date-sa-16-12-lesung-mit-dietmar-dath/ http://akkffm.blogsport.de/2017/12/07/save-the-date-sa-16-12-lesung-mit-dietmar-dath/#comments Thu, 07 Dec 2017 21:39:45 +0000 Administrator Allgemein http://akkffm.blogsport.de/2017/12/07/save-the-date-sa-16-12-lesung-mit-dietmar-dath/ Wir freuen uns, zur Feier unseres 10-jährigen Bestehens einen ganz besonderen Gast begrüßen zu dürfen: Dietmar Dath wird aus seinem noch unveröffentlichten neuen Romanprojekt „Neptun“ lesen und mit uns darüber diskutieren, wie schwierig es ist, Räume für Menschen zu denken / zu finden / zu bauen, in denen Unterdrückung und Ausbeutung nicht (mehr) vorkommen.

Die Lesung mit Dietmar Dath findet statt am Samstag, 16.12. um 19 Uhr im Cafe Exzess (Leipziger Straße 91). Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Bis dahin,

Eure AKK

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Soziale Revolution und Feminismus. Die Gruppe Mujeres Libres http://akkffm.blogsport.de/2017/05/11/soziale-revolution-und-feminismus-die-gruppe-mujeres-libres/ http://akkffm.blogsport.de/2017/05/11/soziale-revolution-und-feminismus-die-gruppe-mujeres-libres/#comments Thu, 11 May 2017 21:44:40 +0000 Administrator Klasse - Macht - Kampf http://akkffm.blogsport.de/2017/05/11/soziale-revolution-und-feminismus-die-gruppe-mujeres-libres/ Dienstag, 13. Juni 2017, 19:30 Uhr, Klapperfeld.

Im April 1936 gründeten drei Frauen die Gruppe Mujeres Libres (Freie Frauen), welche in der Geschichtsschreibung bisher nur wenig Beachtung fand. Dabei stellten sie nicht nur in ihrer gleichnamigen Zeitschrift patriarchale Strukturen in der eigenen Bewegung in Frage, sondern organisierten auch bis zu Francos Sieg über 20.000 Frauen. Während der revolutionären Umwälzungen im Spanischen Staat, die von den Massen gegen die soziale Unterdrückung und den aufkommenden Faschismus getragen wurden, dachte diese anarchosyndikalistische Gruppe die soziale Frage mit der Befreiung der Frau als sich gegenseitig bedingend.

Wie die Mujeres Libres die soziale Revolution mit dem Feminismus verband, der bis dahin in der Linken oft nur als zweitrangig behandelt wurde, was ihre konkreten Forderungen waren und wie es ihnen gelang, sich so massenwirksam zu organisieren, sind Fragen die wir mit Vera Bianchi diskutieren und beantworten wollen.

Vera Bianchi ist Historikerin aus Hamburg. Sie studierte in Freiburg und Dresden mit Schwerpunkt auf soziale Bewegungen und feministische Wissenschaft und veröffentlichte neben zahlreichen Artikeln unter anderem das Buch „Feministinnen in der Revolution. Die Gruppe Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg“.

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Geschichte und Zukunft des Arbeitsfeldansatzes http://akkffm.blogsport.de/2017/04/26/geschichte-und-zukunft-des-arbeitsfeldansatzes/ http://akkffm.blogsport.de/2017/04/26/geschichte-und-zukunft-des-arbeitsfeldansatzes/#comments Wed, 26 Apr 2017 20:11:57 +0000 Administrator Klasse - Macht - Kampf http://akkffm.blogsport.de/2017/04/26/geschichte-und-zukunft-des-arbeitsfeldansatzes/ ACHTUNG: Die Veranstaltung muss leider wegen Krankheit ausfallen!

Klasse-Macht-Kampf im Mai zum Thema: „Geschichte und Zukunft des Arbeitsfeldansatzes“
09. Mai | 19:30 Uhr | Klapperfeld

Eine Diskussion zwischen dem Hans-Jürgen-Krahl-Institut, Mitgliedern der Redaktionen des express und der Widersprüche, Vertreter*innen des ehemaligen Offenbacher Sozialistischen Büros und der Antifa Kritik & Klassenkampf.

Der Arbeitsfeldansatz des Offenbacher Sozialistischen Büros (SB) ist als Antwort auf die Organisationsfrage der Linken in Deutschland bis heute auf der Höhe der Zeit. Er steht in der Tradition des Linkskommunismus und ist die einzige Organisationsform, die sich aus der Neuen Linken entwickelt hat. Er liegt jenseits von sozialdemokratischer Massen- wie von leninistischer Kaderpartei und kann den in der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung immer wieder spontan sich bildenden Räten eine Prozessgestalt geben, die über eine revolutionäre Situation und die einer solchen entsprechende Spontaneität der Massen hinausgeht.

Allerdings blieb der „Arbeitsfeldansatz“ unentwickelt, weil das historische Sozialistische Büro die beiden sich ihm bietenden historischen Chancen verpasste, aus einer Organisation des Übergangs, einem Sammelbecken undogmatischer Linker, eine positiv bestimmte Alternative gegenüber den traditionellen Organisationen zu etablieren. Weder wurde Mitte der 1970er Jahre die vielfach diskutierte linkssozialistische Partei gegründet noch konnte das SB kurze Zeit später die „Neuen Sozialen Bewegungen“ organisieren. Es gründeten sich stattdessen die Grünen, denen sich ein Teil des SB anschloss. Andere traten der SPD bei, heute fängt die Linkspartei viele antiautoritäre Linke auf und bindet sie in ihre Organisation ein. Das Rest-SB löste sich in den 1990er Jahren endgültig auf. Die Redaktionen der ehemaligen SB-Zeitungen „express“ und „Widersprüche“ blieben bestehen und erscheinen noch heute. Eine konsequente Aufarbeitung des Scheiterns, der neuen Qualität der Organisationsform und ihrer Möglichkeiten fehlt allerdings. Der Arbeitsfeldansatz ist aus der Diskussion verschwunden.

Sowohl die Antifa Kritik & Klassenkampf (AKK) aus Frankfurt wie das Hans-Jürgen-Krahl-Institut (HJKI) aus Schleswig Holstein haben sich intensiv mit dem Sozialistischen Büro auseinandergesetzt. Die AKK möchte den Arbeitsfeldansatz wieder fruchtbar machen und erläutert: „Im Mittelpunkt der politischen Arbeit des SB standen die Selbsttätigkeit der Lohnabhängigen und die reale Machtentfaltung in ihrem unmittelbaren Lebens- und Arbeitsfeld.“ Das HJKI ergänzt: „Die Organisierung in Arbeitsfeldern ist kein Mittel, um die politische Macht zu erobern. Ihr Zweck ist die einheitliche Assoziation des Gesamtarbeiters zum gesellschaftlichen und historischen Subjekt und der Prozess der Sozialisierung selbst. […] Mit Rücksicht auf den Entwicklungsstand der radikalen Linken hierzulande wäre allerdings der ,Arbeitsfeldansatz‘ noch vor alledem und noch vor einer möglichen Neugründung des SB auf die noch disparaten politischen ,Arbeitsfelder‘ der Linken anzuwenden.“

Die AKK und das HJKI wollen an diesem Abend gemeinsam mit Genossinnen und Genossen des alten SB über Geschichte und Zukunft des Arbeitsfeldansatzes und die Möglichkeiten eines neuen „Sozialistischen Büros“ diskutieren.

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