Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Gegen das Symposium der „Demo für Alle“ in Frankfurt

Am 20. Januar lädt das reaktionäre Bündnis „Demo für Alle“ zu einem Symposium nach Frankfurt ein.

Wir rufen dazu auf sich an den Gegenprotesten zu beteiligen.

Treffpunkt:
20. Januar,
11 Uhr an der Frankfurter Hauptwache

10 Jahre Campusantifa & AKK: Lesung mit Dietmar Dath

Wir freuen uns, zur Feier unseres 10-jährigen Bestehens einen ganz besonderen Gast begrüßen zu dürfen: Dietmar Dath wird aus seinem noch unveröffentlichten neuen Romanprojekt „Neptun“ lesen und mit uns darüber diskutieren, wie schwierig es ist, Räume für Menschen zu denken / zu finden / zu bauen, in denen Unterdrückung und Ausbeutung nicht (mehr) vorkommen.

Die Lesung mit Dietmar Dath findet statt am Samstag, 16.12. um 19 Uhr im Cafe Exzess (Leipziger Straße 91). Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Bis dahin,

Eure AKK

Basisorganisierung als Keimzelle einer neuen Bewegung

Selber machen! so die Aufforderung für die Konferenz zu Basisorganisierung, Gegenmacht und Autonomie vom 28. bis zum 30. April in Berlin. In einem aktuellen Beitrag im Lower Class Magazine werden Idee und Konzept der Konferenz vorgestellt. Im Mittelpunkt der Konferenz, an der auch die Antifa Kritik & Klassenkampf teilnehmen wird, steht die Frage, wie eine Selbstorganisierung von „unten“ in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen aussehen kann: Im Stadtteil, im Arbeitsleben, in der Kultur. Für die Organisierung der wirklichen Gegenmacht!

Semesterguide Herbst `15

Diesmal mit Artikeln über:

  • Syriza
  • Pegida
  • Basisgewerkschaften
  • Repression in Spanien
  • Günter Saré
  • Oder zum download als PDF.

    20.06. – Nazidemo in Frankfurt zum Desaster machen!

    Am 20.06.2015 möchte eine rechte Gruppe namens „Widerstand Ost/West“ eine Brücke zwischen rechtspopulistischen Kreisen und organisierten Neonazis schlagen und in Frankfurt demonstrieren. Wir werden ihnen den Tag gründlich vermiesen – Frankfurt bleibt nazifrei!

    Achtet auf Ankündigungen: facebook.com/nopegidaffm

    Hier auch der Aufruf:

    „Widerstand Ost/West“ – Läuft nicht!
    Kommt am 20. Juni 2015 nach Frankfurt!

    Für den 20.Juni 2015 mobilisiert der „Widerstand Ost/West“ zu einer Demonstration nach Frankfurt am Main. Sie phantasieren sich für diesen Tag eine Großdemonstration aller deutschen Patrioten durch die Frankfurter Innenstadt herbei. Doch eins ist klar: Das wird nix!

    Ester Seitz und Michael Stürzenberger, zwei PI-News- sowie Bagida-Aktive, wollen mit „Widerstand Ost/West“ Rechtspopulist_innen, rechte Hools und Neo-Nazis auf die Straße bringen. Doch die Beiden dürften noch in Erinnerung haben, dass Aufmärsche in Frankfurt für Rassist_innen kein Spaß sind. (mehr…)

    Der kommende Aufprall – Mitschnitt der Podiumsdiskussion

    Hier findet ihr einen Mitschnitt der Podiumsdiskussion zu unserem Papier „Der kommende Aufprall. Auf der Suche nach der Reißleine in Zeiten der Krise“ mit: Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft, Basisgruppe Antifaschismus Bremen und Antifa Kritik & Klassenkampf, 30.4.2015, Frankfurt a.M. – Mitschnitt 1: Podium, Mitschnitt 2: Diskussion

    EZB-Eröffnung am 18. März 2015 stören – Gegen das Europa des Kapitals – Antiautoritären Widerstand stärken

    Aufruf des M31-Netzwerk zur EZB-Eröffnung

    Während der Glückspegel in Deutschland laut Umfragen des kapitalnahen „Instituts der deutschen Wirtschaft“ angeblich so hoch steht wie nie1, brennt es im Rest Europas an allen Ecken und Enden. Große Teile der europäischen Bevölkerung bekommen weiterhin die unsäglichen Lasten zu spüren, die durch die Weltwirtschaftskrise und die Krisenpolitik der Troika (bestehend aus der Europäischen Zentralbank, der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfond) und der nationalen Regierungen erzeugt wurden. Dies war der Preis dafür, dass sich die Finanzlage der europäischen Staaten und vor allem der südeuropäischen Krisenländer zumindest oberflächlich wieder beruhigt hat. Auch wenn es sich bei dieser Beruhigung nur um einen bloßen Schein handelt, wähnen sich die Krisenverwalter Europas auf dem richtigen Weg.
    Alles andere als richtig stellt sich das Ganze jedoch für die Lohnabhängigen in Europa dar. Seit Ausbruch der Wirtschaftskrise 2007/2008 entfalteten sich in den verschiedensten europäischen Ländern mannigfaltige Protest-, Widerstands- und Streikzyklen, die alle darauf zielten, die autoritäre Krisenpolitik abzuwehren – Kämpfe gegen Lohnkürzungen, gegen die Zerschlagung sozialer Sicherungssysteme, gegen Zwangsräumungen, gegen das europäische Migrationsregime und viele mehr. Anfang 2015 wird es mit der Eröffnung des neuen Sitzes der Europäischen Zentralbank (EZB) im Frankfurter Ostend einen Anlass geben, der diesen verschiedenen Bewegungen die Möglichkeit bietet, nicht nur ihren Widerstand an einem symbolträchtigen Termin zu konzentrieren, sondern auch ihre grenzüberschreitende Vernetzung und gemeinsame strategische Diskussion weiter auszubauen.

    Die EZB ist in den letzten Jahren schon mehrfach Ziel der Krisenproteste geworden. So auch am Aktionstag unseres M31-Netzwerks 2012. An den Gründen hierfür hat sich nichts geändert. Bei der EZB handelt es sich um eine der wichtigsten Institutionen der wirtschaftlichen Integration der Europäischen Union. Als Schnittstelle zwischen Staat und Ökonomie steht sie – wenn auch symbolisch – mehr als andere Institutionen für den umfassenden, systemischen Charakter der kapitalistischen Gesellschaft und ihrer Krise. Sie ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Organ der europäischen Krisenverwaltung und -politik geworden. Auf der einen Seite ist sie bemüht, den Zusammenbruch von Banken zu verhindern und die Refinanzierung der Staatshaushalte zu gewährleisten und so den Zusammenbruch nach dem Platzen der Finanzblase, die Entwertung großer Teile des Kapitals zu verhindern. Auf der anderen Seite kanalisierte sie im Verein mit der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds sowie unter Federführung der imperialistischen Macht Deutschland die Krisenfolgen zu einem breitgefächerten Angriff auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Lohnabhängigen – auf den Kündigungsschutz, das Streikrecht, die Löhne und Mindestlöhne sowie auf die Sozialversicherungs-, Gesundheits- und Bildungssysteme. So sorgte sie mit dafür, dass inmitten einer der reichsten Regionen der Welt mehr und mehr Menschen der Verarmung und Verelendung preisgegeben werden. (mehr…)

    Semesterguide Winter 14/15

    Pünktlich zum Semesterstart präsentieren wir Euch unseren neuen Semesterguide.
    Dort findet sich u.a.:

  • Interview zur Umbenennung
  • Warum die EZB?
  • Krise heißt Krank sein
  • Interview mit der Federación Estudiantil Libertaria
  • (Montags-) Querfront, Neue Rechte und linke Gegenstrategien
  • und vieles mehr
  • 29.11./06.12.14 – Antinationaler Aufruf zu den Demonstrationen gegen das PKK-Verbot!


    If worst comes to worst…

    Die Anzeichen sind unübersehbar: Der „Islamische Staat“ führt einen Terrorfeldzug in Syrien und im Irak und wirbt Anhänger in deutschen Städten. Geopolitische Konflikte brechen nicht nur in der Ukraine auf, zugleich werden die Konflikte im Nahen Osten als Anlass für antisemitische Ausschreitungen und Anschläge in Europa genutzt. Es gibt ein Anwachsen des kulturellen Rassismus in den angeblichen Zentren von Demokratie und Freiheit während das deutsche Spardiktat munter weiter die sozialen Grundlagen der europäischen Gesellschaften auszehrt. Wo hin man auch schaut – die kapitalistische Welt scheint langsam aber sicher aus den Fugen zu geraten. Währenddessen verhindert die Logik von Staat, Nation und Kapital aber nötige Hilfe und mögliche Lösungen, weil sich in der Weltmarktkonkurrenz doch jeder selbst der Nächste, Menschenrechte im Zweifel nur störendes Beiwerk und die Feinde von heute schon morgen wieder nützliche Idioten sind.
    (mehr…)