Kein unkommentierter Einzug der AfD in den hessischen Landtag

Am Sonntag, den 28.10.2018 finden die hessischen Landtagswahlen statt. Aller Voraussicht nach zieht mit der AfD eine extrem rechte Partei, die rassistische, homophobe und antisemitische Inhalte vertritt in den Landtag ein. Falls dies geschehen wird, erhält sie somit die Möglichkeit auf parlamentarischer Ebene Einfluss auf die Landespolitik zu nehmen. Damit würden sich die finanziellen und politischen Mittel, die der AfD zu Verfügung stehen enorm erhöhen, mit denen sie den Rechtsruck stark weiter vorantreiben wird. (mehr…)

Workers‘ Club im Centro Rödelheim

Wir laden alle Interessierten zum zweiten Treffen des Workers‘ Club im Centro Rödelheim ein: Wir treffen uns am Mittwoch, 14.11. um 19 Uhr.

Mit dem Workers‘ Club wollen wir einen Ort schaffen, der den Austausch unter Lohnabhängigen (d.h. auch Leuten, die arbeitslos sind) ermöglicht. Als Plattform soll der Club einen Beitrag dazu leisten, eine gemeinsame Kultur zu etablieren und sich – über gewerkschaftliche Kämpfe hinaus – gemeinsam (weiter-) zu bilden. Der Club soll ein Ort sein, an dem Kämpfe nicht nur geführt, sondern auch diskutiert, interpretiert, dokumentiert und weitergeführt werden. (mehr…)

Der Workers‘ Club – Reflexionen über einen ersten Versuch

Wie ihr sicher wisst, suchen auch wir seit längerem nach Wegen heraus aus dem alltäglichen Elend und hin zum Kommunismus. In Zeiten wie diesen, in denen die Revolution in weite Ferne gerückt ist, sehen wir – auch das ist sicher nichts Neues – einen wichtigen Schlüssel in neuen Klassenpolitiken, die mit dem Aufbau selbstorganisierter Strukturen einhergehen. Damit wollen wir uns in die Lage versetzen, radikale Kämpfe auf breiter Basis und entlang von Bedürfnissen führen zu können. Bei der Suche nach geeigneten Formen der Organisierung (mehr…)

Die Revolution in Nordsyrien und die Wiederentdeckung eines kämpferischen Internationalismus

Achtung: Die für den 22. April geplante Vortragsveranstaltung „Die Revolution in Nordsyrien“ musste krankheitsbedingt leider ausfallen!
Mit Bedauern undEntschuldigung,
Eure AKK


Am Sonntag, den 22. April 2018 um 17 Uhr im Klapperfeld werden Genoss*innen vom Lower Class Magazine zu den Entwicklungen in Rojava vortragen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Klasse – Macht – Kampf“.

Spätestens seit der Schlacht um Kobanê ist die demokratische Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten Nordsyriens, besser bekannt unter dem Namen Rojava, ein wichtiger Bezugspunktinternationaler Solidarität für die hiesige Linke. Das auf einem weit verzweigten System von Kommunen, Räten und Kooperativen errichtete demokratische System dort, führte auch in den deutschen Debatten zu einer Rückbesinnung auf rätedemokratische Traditionen der Arbeiter*innenbewegung.

Im Februar 2017 reisten mehrere Redakteure der linksradikalen Online-Zeitschrift Lower Cass Magazine nach Syrien; sie werden von ihren Eindrücken und Erfahrungen aus Syrien hier berichten und diskutieren, was sich daraus an Anknüpfungspunkten für die hiesige Linke mitnehmen lässt.

Diskus-Ausgabe zur Diskussion um eine linksradikale Organisierung in Zeiten der Krise

In der aktuellen diskus-Ausgabe 2.16 wird das Strategiepapier „Der kommende Aufprall“ der Antifa Kritik und Klassenkampf von verschiedenen Genoss*innen und Zusammenhängen diskutiert. Das Heft ist Ergebnis von Auseinandersetzungen mit Gedanken zu linksradikaler Praxis und einem neuen Fokus auf Organisierung und Klassenkampf, wie wir sie in unserem Strategiepapier formuliert haben. Zugang zu einer online Version der diskus-Ausgabe werdet ihr in Kürze hier finden.

Wir wollen hier einen kurzen Überblick über diese Debatten im diskus geben.

Uns geht es in „Der kommende Aufprall“ um das Aufwerfen eines linksradikalen Organisierungskonzepts, das statt linker Event- und Szenepolitik als Antwort auf Krisenstrategien des Kapitals für eine sozialrevolutionäre Gesellschaftsveränderung eintritt. In unserem Papier stellen wir zunächst dar, wie die kapitalistischen Vergesellschaftungsprozesse notwendig soziale Widersprüche erzeugen und dass weder Sozialpartnerschaft noch Austeritätspolitik diese befrieden können. Uns geht es darum, die momentan stattfindenden vereinzelten Interessenskämpfe im Alltag sowie die Kämpfe von politischen Gruppen um das große Ganze in Klassenkämpfen zu verbinden und darüber Klassenbewusstsein zu erzeugen. Klassenkämpfe sind Kämpfe um materielle Bedürfnisse, bei denen auch die Reproduktionssphäre und andere Herrschaftsverhältnisse mitzudenken sind. Wir schlagen für den Kampf für die Interessen und Bedürfnisse der Klasse der Lohnabhängigen eine auf drei Ebenen gelagerte Form der Organisierung im Sinne einer Selbsttätigkeit vor (mehr…)

Freitag, der 13. Aktionstag gegen die moderne Ausbeutung bei den Essenslieferant*innen Deliveroo, Lieferando und Foodora!

Die „Initiative Arbeitsunrecht“ organisiert am 13.4. einen bundesweiten Aktionstag zu den miserablen Arbeitsbedingungen bei Deliveroo.

Riders United Frankfurt unterstützt dieses Anliegen, beschränken aber das Problem nicht nur auf Deliveroo, sondern sehen Deliveroo nur als ein Beispiel für die modernen Ausbeutungsformen bei den Essenslieferdiensten.

Warum wurde Deliveroo von der „Initiative Arbeitsunrecht“ für den Aktionstag Schwarzer Freitag, 13. April 2018 ausgewählt?

    - Betriebsratsbehinderung durch Massenentlassung in Köln
    - Scheinselbständigkeit
    - Ketten-Befristung als Drohkulisse
    - Niedriglohn, der zum Leben nicht reicht
    - Asoziale Experimente mit Null-Euro pro Stunde und Ein-Stunden-Schichten

Deliveroo will natürlich nicht, dass irgendjemand von ihrem “Wahlsieg” erfährt – also lasst uns dafür sorgen, dass ganz Frankfurt davon weiß!

Aber egal, ob Deliveroo, Foodora oder Lieferando, überall treffen wir auf dieselben Probleme:

    - Viel zu geringe Bezahlung, um sich auf Dauer dadurch in Frankfurt finanzieren zu können
    - Kosten und Risiken der Arbeit müssen selbst getragen werden:
    - Das eigene Smartphone, mit eigenem Internetvertrag
    - Ein eigenes Fahrrad, das in Stand gehalten und repariert werden muss
    - Wer an seinem Material spart gefährdet dann seine Sicherheit, besonders im Frankfurter Straßenverkehr!
    - Es gibt keine festen Stundensätze
    - Es werden gezielt mehr Rider eingestellt als dass Schichten vorhanden sind
    - Deshalb wird man unregelmäßig oder selten im Schichtplan eingeteilt und kann somit monatlich nicht das genaue Einkommen planen
    - Arbeiten am Wochenende und bei jeder Wetterlage ohne zusätzliche Bezahlung
    - Dauerhafte Kontrolle durch die Firmen App sowie fehlende Transparenz bezüglich der Daten die von den Ridern dabei erfasst und ausgewertet werden

Du bist mit diesen Problemen aber nicht alleine!

Seit 2016 organisieren sich Essenslieferant*innen in ganz Europa und kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen. In England und Italien haben Rider bspw. erfolgreich gegen die Bezahlung pro Lieferung gekämpft, in Frankreich protestierten Rider für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen und in Berlin hat sich die Basisgewerkschaft DeliverUnion gegründet, um dauerhaft und schlagkräftig diese Probleme angehen zu können!

Du siehst, wenn wir uns zusammenschließen, können wir uns gegen diese Zustände wehren!

Deshalb wollen wir den 13.4. nutzen, um sich über die Probleme sowie mögliche Organisierung dagegen auszutauschen und zugleich die prekären Beschäftigungsverhältnisse in die Öffentlichkeit tragen.

Kommt alle am 13.4. um 14 Uhr zur Alten Oper!

Demo gegen homophoben Kongress an der Goethe-Uni

Wir unterstützen den Aufruf vom AStA am 14.04. gegen den homophoben Kongress zu demonstrieren!

Vom 13.-15. April 2018 veranstaltet die von Gerhart Amendt und Tom Todd gegründete „AG Familienkonflikte“ einen Kongress an der Goethe-Universität Frankfurt. AStA und Parteien hatten die Genehmigung der Veranstaltung kritisiert, weil es sich bei den eben genannten Personen um homofeindliche und antifeministische Aktivisten handelt. Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt ruft nun zu einer Gegendemo am Campus auf.

„Homofeindliche und reaktionäre Positionen dürfen an der Universität keinen Raum bekommen, auch nicht unter einem vermeintlich wissenschaftlichen Deckmantel“, sagt Clara Mißbach vom AStA. „Die Organisatoren haben sich in der Öffentlichkeit deutlich homofeindlich und antifeministisch geäußert. Unter anderem stehen sie in Verbindung zur antifeministischen, sogenannten ‚Demo für alle‘“

Unter Berufung auf das universitäre Leitbild hat der AStA hat die Universitätsleitung deshalb aufgefordert, den Mietvertrag zu kündigen. „Abgesehen von den fatalen Positionen könnte der Vertrag auch wegen falscher Angaben gekündigt werden. Für uns ist unverständlich, warum die Universitätsleitung sich hier nicht klar positioniert“, so Mißbach. Zu seiner Forderung die Veranstaltung abzusagen, hat der AStA bislang keine Rückmeldung erhalten.

Der AStA ruft zur Demonstration für Akzeptanz und Vielfalt am Samstag, den 14. April um 12:00 Uhr am IG-Farben Campus mit auf.

call center. untersuchung. kommunismus

Erfahrung, Untersuchung und Selbstorganisation im Call Center

Dienstag, den 13.03.2018 um 19:30 Uhr im Klapperfeld
Veranstaltung im Rahmen von „Klasse – Macht – Kampf“

kolinko

Da wir schon 2018 und wider alles Erwarten doch noch nicht den Kommunismus haben, melden wir uns mit der Veranstaltungsreihe Klasse – Macht – Kampf zurück. Wir wollen uns auch dieses Jahr mit Klassenkämpfen und Organisierungsansätzen weltweit auseinandersetzen. Davon erhoffen wir uns nicht einfach nur einen Zuwachs an Wissen oder die billige Freude darüber, dass wenigstens irgendwo „was geht“. Die Veranstaltungsreihe Klasse – Macht – Kampf spiegelt vielmehr unsere Suche nach einer neuen Praxis und anderen Organisierungsansätzen (mehr…)

Gegen das Symposium der „Demo für Alle“ in Frankfurt

Am 20. Januar lädt das reaktionäre Bündnis „Demo für Alle“ zu einem Symposium nach Frankfurt ein.

Wir rufen dazu auf sich an den Gegenprotesten zu beteiligen.

Treffpunkt:
20. Januar,
11 Uhr an der Frankfurter Hauptwache



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