System change not climate change – heißt? – Vortrag mit Jutta Ditfurth

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Vortrag und Diskussion mit Jutta Ditfurth

Am Dienstag, den 03.12. um 18.30 Uhr im Cafee Koz geht es mit unserer Veranstaltungsreihe zur Klimakrise weiter. Nach Susanne Schultz und Dietmar Dath hören wir zum Abschluss einen Vortrag von Jutta Ditfurth.

Wer den Klimawandel stoppen will, muss den Kapitalismus abschaffen – so richtig diese Aussage ist, sie bleibt ebenso ungenau, wie in der breiten Öffentlichkeit ungehört. Die Forderungen der aktuellen Klimabewegung(en)scheinen demgegenüber oftmals viel zu handzahm und politikgläubig, als dass ihre Einlösung eine tatsächliche Überwindung der Klimakrise versprechen würde. Hier und da ist jedoch die Parole vom ’system change‘ zu hören, innerhalb von FfF bildete sich eine antikapitalistische Plattform und die radikale Linke hat das Ökologie-Thema wiederentdeckt.

Was also tun?
Worin liegt das Potenzial der aktuellen Klimabewegungen einen ’system change‘ einzuleiten? Wie sieht dies konkret aus? Und welche Teile der Klimabewegungen müssen vielleicht eher als Gegner_innen, statt als Bündnispartner betrachtet werden?

Jutta Ditfurth ist Soziologin, Publizistin und politische Aktivistin. In den achtziger Jahren war sie Bundesvorsitzende der Grünen, trat 1991 aus und gründete im selben Jahr die Ökologische Linke mit. Seit 2016 vertritt sie die Wählervereinigung ÖkoLinX-ARL erneut in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung.

Kirche und Treibhaus – Vortrag von Dietmar Dath

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Vortrag und Diskussion mit Dietmar Dath

Am Mittwoch den 20.11. um 19 Uhr im ExZess geht es mit unserer Veranstaltungsreihe zur Klimakrise weiter. Nach Susanne Schultz hören wir einen Vortrag von Dietmar Dath mit dem Titel Kirche und Treibhaus.

Der Streit um die Klimakrise wird oft als ideologischer Streit geführt. Dietmar Dath spricht darüber, dass in diesem Kontext manche von „Klimareligion“ reden und viele von Moral. Er führt aus, was das aber andererseits alles mit Wissenschaft, Technik und Klassenkampf zu tun hat, und schließt damit, was Marx dazu schon vor längerer Zeit gesagt hat.

Dietmar Dath ist Autor, Übersetzer und Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er veröffentlichte fünfzehn Romane, außerdem Bücher und Essays zu wissenschaftlichen, ästhetischen und politischen Themen.

Susanne Schultz: Weniger Klimawandel durch weniger Menschen? Zur Kritik demografischer Wissensproduktion und internationaler Bevölkerungsprogramme

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Am Mittwoch den 06.11. geht unsere Veranstaltungsreihe zur Klimakrise in eine zweite Runde. Den Anfang macht Susanne Schultz mit einem Vortrag über die Legitimation autoritärer Bevölkerungskontrolle im grünen Gewand. Beginn ist um 20 Uhr

Wer davon spricht, dass die Erde „überbevölkert“ sei, sagt damit zugleich, dass es zu viele Menschen gebe. Doch welche Menschen sind zu viel? Wer bestimmt die Kriterien dafür? Und welche Maßnahmen folgen aus einer solchen These? (mehr…)

Felix Riedel: Antiökologie – ein spätkapitalistisches Syndrom

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Vortrag und Diskussion über Klimawandelleugnung und Antiökologie als spätkapitalistisches Syndrom am 3. Juli um 18.30 Uhr im Café KoZ.

Die kapitalistische Produktionsweise basiert auf zwei Quellen: die Ausbeutung der Arbeiter und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. In einem zum Wachstum verdammten System muss daher eine von beiden Quellen stärker ausgebeutet werden, wenn die der anderen Quelle Schranken erfährt. Der Fortschritt des Wohlstandes der Arbeiterschaft in den Industriestaaten basierte auf der beispiellosen Ausbeutung von natürlichen (mehr…)

Workers Club: Nächstes Treffen 17.07.2019 um 19 Uhr

Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am am 17.07. um 19 Uhr ins Centro, in Rödelheim ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

Fridays for Future – Streikcafé am 04.06.

Fridays For Future Streikbar am Dienstag, 4. Juni im K1 im Studierendenhaus.

Wie geht es weiter mit Fridays for Future?

Was hat die Bewegung bisher erreicht?

Gibt es Kritikpunkte an der Bewegung?

(mehr…)

Klimaschutz und Klassenkampf? – Podiumsdiskussion am 11.06.

Podiumsdiskussion zu und mit Fridays for Future im Café KoZ am Dienstag, 11. Juni um 18.30 Uhr.

Der Klimawandel fehlt entweder völlig auf der Agenda sozialrevolutionärer Kräfte oder er findet sich weit hinten unter „was uns sonst so nervt“.
Dabei ist unbestreitbar, dass es der Kapitalismus ist, der unseren Planeten und uns zerschindet. Der Kapitalismus lebt von Wachstum, sein Zweck ist Profit.
Die kostenlose Natur ist eine seiner Voraussetzungen. Ihr Wert wird dennoch nicht anerkannt bzw. fällt aus der Wertlogik. Doch klar ist: Wer eine rationale Nutzung aller Ressourcen anstrebt, muss ihre irrationale Ausnutzung beenden und also den Kapitalismus abschaffen.
Fridays for Future wird häufig vorgeworfen (mehr…)

Workers Club: Nächstes Treffen 15.5.2019 um 19 Uhr

Der Worker’s Club geht in die nächste Runde

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Dass schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sich leider immer noch nicht einfach so in Luft auflösen können ist allzu schade. Um dem aktiv entgegenzutreten laden wir euch erneut zum Worker’s Club am am 15.05. um 19 Uhr ins Centro, in Rödelheim ein.

Mit dem Worker’s Club wollen wir eine Möglichkeit schaffen der Vereinzelung und gefühlter Ohnmacht etwas entgegenzusetzen. Wir wollen so eine Plattform bieten, uns solidarisch zusammenzutun, sei es entlang von Arbeitsplätzen oder -feldern, um auf diese Weise gemeinsame Kämpfe führen zu können. Gleichzeitig wollen wir auch einen Ort der Reflexion und des Austauschs bieten.

In den letzten Treffen haben wir uns über Arbeitsverhältnisse im Sozialen Bereich (mehr…)

Über deutsche „Gelbwesten“, Klassenkampf und (Anti-)Faschismus

Warum deutsche „Gelbwesten“ bislang vor allem deutsch sind und mit einer „sozialen Bewegung“ nicht viel gemein haben: Unsere Antwort auf den vorangegangenen Aufruf von einigen Linken, sich bei den Wiesbadener „Gelbwesten“ zu beteiligen ist kürzlich im re:volt magazine erschienen:
https://revoltmag.org/articles/unkenrufe-von-der-klassenfront/



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